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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werders neuer Cheftrainer: Ole Werner legt im Corona-Chaos los

30.11.2021

Bremen Bevor er am Montag um 14 Uhr mit der ersten Trainingseinheit so richtig loslegen konnte, musste Ole Werner die ersten personellen Rückschläge verkraften: Nachwuchs-Talent Fabio Chiarodia positiv auf Corona getestet, Niklas Schmidt mit deutlichen Symptomen in Quarantäne, Mitchell Weiser als Kontaktperson ebenfalls in Isolation. Weil sich dort auch noch Nicolai Rapp, Interimstrainer Danijel Zenkovic und Sportleiter Clemens Fritz nach positiven Tests aus der Vorwoche befinden, stellte sich Werner als neuer Cheftrainer mitten im Bremer Corona-Chaos vor.

Werner über Aufgabe

Nichtsdestotrotz präsentierte sich der gebürtige Preetzer (Kreis Plön in Schleswig-Holstein) unaufgeregt und norddeutsch gelassen nach der ersten Einheit in seiner ersten 41-minütigen Pressekonferenz. „Es gibt eine Menge zu tun, weil wir wenig Zeit haben bis zum nächsten Spiel. Das Thema Zeit ist ein großer Faktor“, sagte Werner mit Blick auf sein erstes Heimspiel an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Erzgebirge Aue. Es gehe darum, in vielen Gesprächen seine Vorstellung von Fußball zu präsentieren und die Spieler besser kennenzulernen.

Werner über Anfang

Dabei nutze zumindest, dass Werner von 2016 bis 2018 Trainer von Holstein Kiels Reserve war, während sein Bremer Vorgänger Markus Anfang Kiels Erste in der 2. Liga gecoacht hatte. „Es hilft dabei, Dinge zu verstehen, die ich in den Videos von Bremer Partien gesehen habe“, meinte Werner. Von der Spielidee gebe es im Vergleich mit Anfang Dinge, „bei denen wir uns ähnlich sind. Wir wollen bestimmen, was auf dem Platz passiert. Aber es gibt auch Unterschiede.“ Kontakt habe er zu Anfang nach dessen Rücktritt im Zuge des Skandals um seinen wahrscheinlich gefälschten Impfpass nicht gehabt. „Ich habe das wie alle anderen auch über die Medien verfolgt. Es ist noch nicht abschließend geklärt, von daher will ich da nicht viel zu sagen“, so Werner.

Werner über Werder

In der Vorwoche hatte Werder Kontakt zu dem 33-Jährigen aufgenommen. Am Sonntag unterschrieb er dann einen Vertrag bis 2023. „Meine Vermutung, dass es passen könnte, hat sich in den Gesprächen bestätigt“, berichtete der neue Cheftrainer, der seinen „Co“ Patrick Kohlmann mitbringt. Er sei sehr gut aufgenommen worden, habe ein „hungriges Team“ vorgefunden und Mitarbeiter, „die richtig Bock haben“, sich einzubringen. „Ich glaube, dass Werder für eine Art und Weise von Fußball steht, die offensiv ist, mutig ist und sich nicht kleiner macht, als sie ist“, charakterisierte er seinen neuen Arbeitgeber, bei dem er an diesem Freitag nicht nur als Trainer eine Premiere feiert. „Ich war weder als Spieler noch als Trainer oder Zuschauer bisher im Weserstadion“, gab der Ur-Kieler zu, der 15 Jahre lang für Holstein bearbeitet hatte, ehe er im September zurückgetreten war. Ohnehin müsse er sich „an viele neue Dinge gewöhnen, aber das ist eine Herausforderung, auf die ich mich freue“.

Werner über Ziele

Das Wort Aufstieg vermied Werner an seinem ersten Tag – angesichts von Tabellenplatz zehn nicht weiter verwunderlich. Dennoch machte der 33-Jährige deutlich, wie ambitioniert er ist. „Wir müssen realistisch einschätzen, wo wir gerade stehen. Wir haben aber eine gute Qualität in der Mannschaft. Unsere Aufgabe ist es, diese jetzt auf die Straße zu bringen. Das gute Ergebnis kommt in zweiter Konsequenz durch gute Arbeit.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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