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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werders Plan vor Spiel in Bielefeld: Nach Schrittchen soll jetzt der Riesenschritt folgen

09.03.2021

Bremen Unzufrieden waren sie am späten Sonntagnachmittag bei Werder Bremen. Anstatt einen großen Satz in das gesicherte Mittelfeld der Fußball-Bundesliga zu machen, mussten sich die Bremer mit dem 1:1 (0:0) beim 1. FC Köln und somit nur einem kleinen Schrittchen im Abstiegskampf zufrieden geben.

Zudem war der Frust ob der Szene vor dem Kölner Ausgleich durch Jonas Hector in der 83. Minute groß. Vor allem Florian Kohfeldt wollte zuvor ein klares Foulspiel an Torwart Jiri Pavlenka durch den Kölner Emmanuel Dennis erkannt haben und vermisste den Einsatz des Videoschiedsrichters. Der Bremer Trainer ging laut „Bild“-Zeitung sogar so weit, dass er das generelle Aus des Video-Referees forderte: „Ich bin dafür, dass wir alles wieder abschaffen und wir wieder Fußball spielen. Wir verschlimmbessern nur.“

Der Ärger saß aber eben auch tief, weil man vor dem nächsten Keller-Knaller an diesem Mittwoch (18.30 Uhr) bei Arminia Bielefeld die große Möglichkeit vertan hatte, sich vorentscheidend abzusetzen. Werder trat insgesamt zu passiv auf, tat nur sehr wenig für die Offensive. „Damit kommen wir nicht aus dem Abstiegskampf heraus. Gegen Bielefeld müssen wir besser abliefern“, stellte etwa Linksverteidiger Ludwig Augustinsson fest.

Die 27 Punkte, die Werder auf der Habenseite hat, sind erst einmal ein gutes Polster. Verlieren die Bremer jedoch ihr Nachholspiel auf der Alm, würde die Arminia (19) auf fünf Zähler herankommen und der Vorsprung auf den Relegationsrang, auf dem dann Hertha BSC (21) stünde, „nur“ sechs Zähler betragen. Gewinnt Werder beim Aufsteiger, der beim Trainer-Debüt von Frank Kramer am Sonntagabend ein 0:0 gegen Union Berlin erkämpfte, wäre das Thema Abstiegskampf für diese Saison wohl abgehakt – ein Bremer 11-Punkte-Vorsprung auf die Arminia hätte einen vorentscheidenden Charakter.

Die wegen des heftigen Schneefalls in Ostwestfalen Anfang Februar abgesagte Partie hat für Werder auch deshalb so einen Stellenwert, weil die Bremer ein Hammer-Restprogramm haben. Allein die nächsten drei Heimspiele haben es in sich: Bayern München (1.), VfL Wolfsburg (3.), RB Leipzig (2.). „Jetzt haben wir genauso wie Bielefeld am Mittwoch als Einzige die Chance, da unten zu punkten. Die wollen wir nutzen“, betonte Kohfeldt und hob die Gelegenheit, „einen „Riesenschritt zu machen“, heraus.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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