• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder Bremen ganz Schwach in Darmstadt: Trainer Anfang erlebt Rückkehr zum Vergessen

18.10.2021

Darmstadt Für Markus Anfang war es eine Rückkehr zum Vergessen. Zum einen wurde der Trainer von Werder Bremen im Spiel bei seinem vorherigen Club Darmstadt 98 von den Heim-Fans gnadenlos ausgepfiffen und immer wieder unter der Gürtellinie beleidigt, sodass sogar Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht nach dem Abpfiff bei seinem Kollegen um Entschuldigung bat. Zum anderen bot sein aktuelles Team von der Weser eine ganz schwache Leistung, verlor auch in der Höhe verdient mit 0:3 (0:1) und bleibt damit in der 2. Fußball-Bundesliga nur Mittelmaß.

Der Spießrutenlauf

„Siehst du Anfang, so wird das gemacht“, war noch der harmloseste und kreativste Fan-Gesang, den die Darmstädter Anhänger in Richtung ihres früheren Coaches schickten, als die Gastgeber bereits 3:0 führten. Anfang war erst im Sommer zu Werder gewechselt – und das begleitet von einigen Störgeräuschen, weil der Coach trotz laufenden Vertrags unbedingt wechseln, Darmstadt ihn aber eigentlich nicht ziehen lassen wollte. „Schade, dass es jetzt so hochgekocht wird. Ich habe nur positive Erinnerungen an Darmstadt 98“, betonte Anfang kurz vor der Partie – und musste dann dennoch einen Spießrutenlauf ertragen.

Der Spielverlauf

Fabian Holland brachte die Gastgeber in der 45. Minute mit einem sensationellen Distanzschuss in Führung. Nach einem katastrophalen Rückpass des Ex-Darmstädters Nicolai Rapp erhöhte Luca Pfeiffer als dankender Abnehmer auf 2:0 (65.). „Nach meinem Fehler zum 2:0 war es schwer, wieder zurückzukommen“, kommentierte Rapp seinen Aussetzer, während Anfang die Szene als „bezeichnend, dass wir nicht nach vorne gespielt, sondern immer nach hinten gedacht haben“ bewertete. Sechs Minuten später gelang Pfeiffer sein siebtes Saisontor (71.). Werder leistete sich nicht nur spielentscheidende Fehler. Die Bremer waren über die komplette Partie nach vorn völlig harmlos, versprühten keine Torgefahr, obwohl Stürmer Marvin Ducksch nach Rückenproblemen rechtzeitig fit geworden war.

Das Auf und Ab

Für Werder bedeutete die Enttäuschung von Darmstadt die vierte Niederlage im zehnten Saisonspiel. Es kommen vier Siege und zwei Remis hinzu sowie 14 Tore bei 15 Gegentreffern – Statistiken, die klar für Mittelmaß anstatt Aufstiegsrennen sprechen. Platz zehn ist die logische Folge. „Wir wissen, dass Werder ein großer Verein ist. Aber die aktuelle Situation ist eben anders. Und die müssen wir annehmen“, betonte Anfang. Nach einem 0:3 in Dresden folgte zuletzt ein 3:0 gegen Heidenheim und nun das 0:3 bei den Hessen. Obwohl der Trainer stets den Wiederaufbau betont, sagte er am Sonntag deutlich: „Das ist immer ein Auf und Ab. Wir sagen immer, dass wir eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft haben. Aber dann müssen wir uns auch entwickeln. Das Spiel heute war weit weg von dem, was die Mannschaft spielen kann.“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2033
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.