EMDEN - Die Kickers aus Emden haben weiter alle Chancen auf die Dritte Liga. Die Ostfriesen verschafften sich nach vier Niederlagen in Serie in der Regionalliga Nord mit einem 4:1 gegen den bislang unmittelbaren Verfolger Borussia Dortmund II Luft im Rennen um einen der ersten zehn Tabellenplätze. „Der Druck lag auf uns, wir haben ihm standgehalten“, lobte Coach Stefan Emmerling sein Team, das zur kommenden Saison mit Blau-Gelb Barenburg Emden fusionieren und dann unter dem Namen Barenburger Sportverein Kickers Emden antreten wird.
Vor 3900 Zuschauern sorgte Tom Moosmayer (4.) schon früh für die Kickers-Führung. Nach dem Seitenwechsel trafen Bernd Gerd Rauw (53.), Marcel Reichwein (77.) und Nermin Celikovic (79.), ehe Rauw (80.) mit einem Eigentor zugunsten Dortmunds verkürzte. Durch den zwölften Heimsieg festigte Emden den für die Dritte Liga ausreichenden neunten Tabellenplatz.
Spitzenreiter Rot-Weiß Ahlen ist der Aufstieg in die Zweite Bundesliga kaum mehr zu nehmen. Nach einem etwas glanzlosen 1:0-Sieg beim Schlusslicht VfL Wolfsburg II haben die Ahlener bei noch zwei ausstehenden Partien sechs Punkte Vorsprung vor den Nichtaufstiegsrängen, und das mit der um 17 Treffern günstigeren Tordifferenz. Auch der Zweitplatzierte Rot-Weiß Oberhausen kann nach seinem souveränen 4:1-Sieg beim SV Babelsberg Oberhausen für den Aufstieg planen.
Der Tabellendritte Fortuna Düsseldorf wahrte zwar seine Aufstiegschance, kam aber bei Eintracht Braunschweig nur zu einem 1:1. Braunschweigs neuem Trainer Torsten Lieberknecht war nach seinem ersten Spiel klar, „dass es jetzt extrem schwierig“ wird, die Dritte Liga noch zu erreichen. Werder Bremen II schaffte vorzeitig die Qualifikation für die neue Liga. Im Duell der zweiten Mannschaften besiegte Bremen den Hamburger SV mit 2:0.
