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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Fußball-Bundesliga: Jetzt geht’s für Profis in Isolation

11.05.2021

Frankfurt Inmitten aller sportlichen Rivalitäten wollen die 36 Proficlubs zumindest ein Ziel gemeinsam erreichen: ein Bundesliga-Saisonfinale bis Pfingsten. Auf dieser von der Deutschen Fußball Liga und Boss Christian Seifert beschworenen Mission zu einem coronafreien Endspurt beginnen an diesem Mittwoch die Quarantäne-Trainingslager. Dabei schotten sich alle Vereine in Hotels oder Trainingszentren ab, um den Kontakt nach außen zu minimieren.

So macht es Werder

Werder Bremen geht ab diesem Mittwoch zwei Tage ins Parkhotel in Bremen, dann geht es zum Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr). Anschließend reist der Bremer Tross direkt nach Barsinghausen, wo er sich in der Sportschule des Niedersächsischen Fußballverbandes auf das letzte Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (22. Mai) vorbereitet. „Es ist für uns wichtig, rauszukommen und zugleich gute Trainings- sowie Rahmenbedingungen zu haben“, begründete Sportchef Frank Baumann die Entscheidung für ein Hotel außerhalb Bremens.

Das denkt Kohfeldt

„Ich mag die Quarantäne nicht, aber ich akzeptiere sie und verstehe, dass wir es machen müssen, um sicherzustellen, dass wir die Saison vernünftig zu Ende bringen“, sagte Bremens Trainer Florian Kohfeldt. Das Wort Trainingslager kann dabei irritieren, denn mit Teambuilding und gemeinsamen Aktivitäten wie sonst im Sommer in Spanien oder Österreich haben die von der DFL ergriffenen Schutzmaßnahmen nicht viel zu tun. „Aus sportlicher Sicht kannst du dem nichts Positives abgewinnen. Das hat ja nichts mit einem Trainingslager zu tun, wo man abends zusammensitzt und Karten spielt oder so. Wir sitzen beim Essen an Zwei-Mann-Tischen zusammen, danach geht jeder auf sein Zimmer“, sagte Kohfeldt. Der Kontakt mit der Außenwelt, der in diesem Fall auch die eigene Familie einschließt, ist tabu, bis auch das zweite Pandemie-Spieljahr geschafft ist.

Große Akzeptanz

Tim Meyer, der die DFL-Kommission zum Sonderspielbetrieb leitet, sagte: „Wir haben kaum Widerstände bei den Clubs wahrgenommen, eher im Gegenteil.“ Die Vereine, die nach der zweimonatigen Zwangspause nach dem Ausbruch der Corona-Krise bis auf einzelne Ausnahme weitgehend problemfrei durch den Spielplan gekommen sind, akzeptieren die verschärften Hygienemaßnahmen als notwendige Pflicht. Mit Kicker- und Billardtischen, Kartenspielen und Spielkonsolen wollen die Fußballer dem drohenden Lagerkoller in ihren Luxushotels, Sportschulen und vereinseigenen Leistungszentren entgegentreten. VfB-Coach Pellegrino Matarazzo verriet, das Training eine halbe Stunde später beginnen zu lassen, damit die Spieler vorher ausschlafen können. Und abends? „Da werden wir uns schon was überlegen, dass es nicht so langweilig wird“, sagte Matarazzo.

Hoffen auf Wende

Eine Hoffnung für die Fußballer: Es könnte im Ligabetrieb zunächst das letzte Quarantäne-Trainingslager werden. Falls die Pandemie im Sommer durch den Impffortschritt wie geplant abflaut, ergeben sich für das neue Spieljahr andere Perspektiven, wie DFB-Arzt Meyer aufzeigte. „Ich hoffe und glaube, dass die Schutzmaßnahmen in der nächsten Saison deutlich abgerüstet werden können“, sagte Meyer.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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