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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Fußball: Länder erlauben Fan-Rückkehr

16.09.2020

Frankfurt Die Zeit der Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga und anderen großen Profiligen ist vorerst vorüber. Die Länder einigten sich am Dienstag in einer Videoschalte auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Stadien und Sporthallen. In einer sechswöchigen Testphase ist von Seiten der Länder zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Das letzte Wort haben nach wie vor jeweils die zuständigen Gesundheitsämter. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden.

„Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart“, kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an: „Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen.“ Zudem gehe es nicht nur um Fußball, sondern auch um Volleyball, Handball, Basketball oder Eishockey. Von den Basketball-Bundesligisten gab es am Dienstag noch keine Erklärung, was der Beschluss für sie konkret bedeutet. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) erklärte, die Regelungen könnten auch auf andere Veranstaltungen wie Konzerte übertragen werden.

Grundlage für die einheitlichen Regeln sind die Hygienekonzepte der Deutschen Fußball Liga und der Mitgliederverbände der Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland sowie der zugehörigen Ligen und der zuständigen Sportfachverbände. Die Regeln unterscheiden sich kaum von Hygienekonzepten, wie zum Beispiel Werder Bremen es am Montag vorgelegt hat. Ob alle Fußball-Bundesligisten am Wochenende schon die nun theoretisch erlaubte Besucherzahl ins Stadion lassen, ist ob der Kürze der Zeit noch fraglich – von den Hallen der Basketball- und Handballvereine ganz zu schweigen.

Die wichtigsten Leitlinien:  Das aktuelle regionale Pandemiegeschehen wird berücksichtigt. Maßgeblich sind die Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Keine Zulassung von Zuschauern erfolgt in der Regel, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100 000 Einwohner am Austragungsort größer oder gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist. Stets bedarf es einer engen Abstimmung mit den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern.   Die Möglichkeit zur Nachverfolgung von Infektionsketten durch die Personalisierung der Tickets ist gewährleistet, vorzugsweise über vollständig digitale Lösungen im Rahmen des Ticketings. Gästetickets werden nicht verkauft.   Das Abstandsgebot von 1,5 Metern wird entsprechend den dafür geltenden Landesregelungen gewährleistet, insbesondere durch eine Reduktion der maximalen Zuschauerauslastung, eine Entzerrung der Besucherströme durch eine Segmentierung bei Ein- und Auslass, ein Verbot des Ausschanks und Konsums von alkoholhaltigen Getränken sowie ein Zutrittsverbot für erkennbar alkoholisierte Personen.   Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Veranstaltungen werden in Abhängigkeit vom Veranstaltungsort vorgesehen. Für ausreichende Lüftung und/oder Luftdesinfektion bzw. -filterung in Hallen ist gesorgt.  Die zulässige Zuschauerzahl wird für jeden Austragungsort durch die Einhaltung des Abstandsgebots entsprechend den dafür geltenden Landesregelungen und die Kapazität der örtlichen Infrastruktur bestimmt. Als zulässige Höchstkapazität während des Probebetriebs wird oberhalb einer absoluten Zahl von 1000 Zuschauern 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität empfohlen. Der Probebetrieb soll von den Verbänden wissenschaftlich begleitet werden. Dabei soll auch auf die Unterschiede zwischen Hallen- und Freiluftsport eingegangen werden.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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