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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder vor „Nervenspiel“ gegen Augsburg: Quasi-Rettung oder Absturz?

14.05.2021

Bremen Was für eine enorme Bedeutung das Spiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg hat, drückte Florian Kohfeldt am Donnerstag so aus. „Wir müssen so fokussiert sein, dass wir das Nervenspiel gewinnen – denn das wird es: ein Nervenspiel“, sagte der Trainer von Werder Bremen. Zwei Spieltage vor Saisonende und nach acht sieglosen Spielen mit sieben Niederlagen ist das Zittern zurück an der Weser – wie dramatisch der 34. Spieltag dann wird, hängt maßgeblich vom Kellerkrimi bei den um zwei Punkte besseren Augsburgern ab.

Das Wunsch-Szenario

Sieg in Augsburg, die Rettung quasi perfekt machen – das ist möglich. Werder würde bei einem Erfolg bei 34 Punkten stehen. Gewinnt Köln nicht in Berlin, wäre der FC sicher hinter Werder. Verliert dann Bielefeld zeitgleich gegen Hoffenheim, könnte die Arminia bei drei Punkten weniger und der aktuell um elf Tore schlechteren Tordifferenz (die in diesem Szenario noch schlechter werden würde) nur noch rein theoretisch an den Bremern vorbeiziehen. Der Klassenerhalt wäre nahezu perfekt. „Wir sind nach wie vor in einer Situation, in der wir es in unserer Hand haben“, unterstrich Kohfeldt.

Der Worst CASE

Möglich ist aber auch der Worst Case. Wenn die Bremer verlieren, ist der Absturz bis auf Platz 17 möglich. Gewinnt Köln in Berlin und holt Bielefeld mindestens einen Punkt gegen Hoffenheim, würde Werder vor dem letzten Spieltag da stehen, wo man auch in der Vorsaison vor dem rettenden 6:2 gegen den 1. FC Köln stand: auf dem vorletzten Platz. Zudem wären dann Augsburg und wohl auch Berlin (besseres Torverhältnis) am 34. Spieltag nicht mehr erreichbar, sodass ein Dreikampf zwischen Werder, Köln und Bielefeld entstehen würde, in dem die Bremer im Heimspiel gegen Mönchengladbach (22. Mai) unter dem größtmöglichen Druck stünden.

Das sagt Kohfeldt

„Wir haben gewisse Erfahrungswerte, auf die wir natürlich gern verzichtet hätten“, sagte Kohfeldt zu einem möglichen Vorteil aufgrund der Erlebnisse in der Vorsaison. Es sei in dieser Situation wichtig, eine gewisse Ruhe und Souveränität auszustrahlen. Gleichwohl bedeute der Erfahrungsvorsprung gegenüber den Augsburgern, die in den vergangenen Jahren immer sehr stabil die Liga hielten, nicht, dass es eine „Garantie“ gebe. „Wir müssen den Kampf, diese absolute Energie auf den Platz bringen“, richtete der Trainer den Blick auf die eigene Mannschaft. In den letzten beiden Partien gegen Leipzig (Pokal, 1:2) und Leverkusen (Liga, 0:0) habe er eine klare Steigerung gesehen, diese „positive Aggressivität“ sei auch in Augsburg gefordert. Inwiefern Werder mehr Ballbesitz haben werde und deswegen spielerische Lösungen benötige, könne er nicht voraussagen. „Sie werden mit allem fighten, was sie haben. Das werden wir in jedem Zweikampf spüren. Da müssen wir da sein“, meinte indes Augsburgs Trainer Markus Weinzierl.

Das Personal

„Nur gute Nachrichten“ habe er vom Personal, versicherte Kohfeldt indes am Donnerstag. Die zuletzt aus der Stammelf fehlenden Ömer Toprak und Marco Friedl trainieren wieder mit der Mannschaft und sind nach ihren Verletzungen in Augsburg Kandidaten für die Startelf.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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