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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bundesliga: Positiver Test stört Werders Gegner vor Krisenduell

26.09.2020

Gelsenkirchen David Wagner scheint unerschütterlich. Eine Woche lang mussten der Trainer und Schalke 04 Spott über sich ergehen lassen, Wagner musste Gerüchte über bereitstehende Nachfolger ertragen. Und nun wirft auch noch der positive Corona-Test eines Profis seine Vorbereitung über den Haufen. Doch vor dem für Schalke wie für seine eigene Zukunft wichtigen Spiel gegen Werder Bremen an diesem Samstag (18.30 Uhr) verbreitete der Coach ganz demonstrativ Aufbruchstimmung.

Glaube ungebrochen

Zwar lese er „schon seit Monaten“ keine Zeitungen mehr, verriet der 48-Jährige am Freitag. Doch sein Glaube an bessere Zeiten auf Schalke sei ungebrochen. Trotz der mit 17 Spielen ohne Sieg längsten Negativserie der Vereinsgeschichte. Und trotz der zweithöchsten Niederlage bei der 0:8-Demütigung in München. Wagner saß aufrecht, sprach mit fester Stimme, Niedergeschlagenheit war ihm zumindest nicht anzumerken.

Und das, obwohl ihn eine Stunde vor der Pressekonferenz die Nachricht eines erneuten Corona-Falls im Team ereilte. Der betroffene Spieler, dessen Name der Verein nicht veröffentlichte, befindet sich in häuslicher Quarantäne. Alle anderen Tests seien negativ ausgefallen. Über das weitere Vorgehen ist der Verein mit den Gesundheitsbehörden im Austausch, das Spiel steht nicht auf der Kippe.

Schlüsse aus Österreich

Der Verein habe aus „den Vorkommnissen im Trainingslager den ein oder anderen Schluss gezogen“, sagte Wagner. Schon in Österreich war ein Profi positiv auf Corona getestet worden. Seitdem halte er „jedes Mal die Luft an, dass alle negativ bleiben“. Der erneute positive Fall beeinträchtige die Vorbereitung auf das Bremen-Spiel. „Natürlich sind Gedankengänge, die du über die Woche entwickelt hast, hinfällig“, so Wagner.

„Ich bin total kämpferisch“, antwortete er indes auf die Frage, ob er sich mit einem Rücktritt beschäftige: „Keine Frage, es ist wahnsinnig schwer. Aber die Überzeugung, dass es zu drehen ist, mit dem Spiel als Startpunkt, ist zu 100 Prozent da.“ Nach der Blamage bei Bayern habe sein Team „viel Häme und Kritik“ einstecken müssen. „Aber all das, was auf uns eingeprasselt ist, ist zum großen Teil gerechtfertigt. Wir müssen nun alle Häme und Kritik nehmen, daraus Energie erzeugen und die gegen Bremen rauslassen.“

Auch bei Werder stellte sich nach der verkorksten Vorsaison und dem klassischen Fehlstart beim 1:4 gegen Hertha BSC der Nicht-schon-wieder-Effekt ein. Doch im Gegensatz zu Wagner darf sich Trainer Florian Kohfeldt sicher auch eine Niederlage am Samstag erlauben. „Die Diskussion gibt es bei uns nicht“, stellte Sportchef Frank Baumann klar. Dennoch kämpft auch Kohfeldt gegen Untergangsstimmung. „Für Fatalismus ist es zu früh“, sagte der 37-Jährige, der dennoch „eine Reaktion“ forderte: „Wir haben den Start verbockt, vermasselt. Ich hoffe und gehe davon aus, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen wird.“

Alles oder nichts

Bei den Schalkern, die „mit Schaum vor dem Mund gegen uns antreten werden“, fordert Kohfeldt jene „Alles-oder-Nichts“-Mentalität, mit der das Team gerade noch den Abstieg abwendet hatte. „Aber das in jedem Zweikampf.“ Fehlen werden weiterhin Milot Rashica, Ömer Toprak und Kevin Möhwald.

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