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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Großer Sport und bunte Show werten Sixdays auf

14.01.2015

Bremen Sechs Tage mit mehr als 100 Rennen sind vorbei. Die Fahrer der Sixdays in Bremen sind auf ihren Rennmaschinen tausende Runden durch die ÖVB-Arena gerast und haben für ordentlich Spannung und sportliche Höchstleistungen gesorgt. Erik Weispfennig, Sportlicher Leiter des Sechstagerennens, zog eine positive Bilanz. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte der ehemalige Radprofi.

Den Sieg sicherte sich am späten Dienstagabend das deutsch-dänische Duo Marcel Kalz/Alex Rasmussen. Der 27-jährige Berliner und sein drei Jahre älterer Teamkollege fuhren in den letzten 50 Runden eine sogenannte Doublette heraus; Kalz und Rasmussen gelangen damit im Endspurt zwei Rundengewinne gegen die Konkurrenz.

Auf Platz zwei landeten Morgan Kneisky/Jesper Mörköv (Frankreich/Dänemark), die bis nach der fünften Nacht noch in Führung gelegen hatten. Dritter wurden die Titelverteidiger Leif Lampater (Rosenheim) und Wim Stroetinga (Niederlande).

„Es hat zwar etwas holprig angefangen“, räumte Weispfennig ein und bezog sich auf den Magen-Darm-Virus von Stroetinga und die Verletzung von Christian Grasmann, die er sich nach einem Sturz am Auftakttag zugezogen hatte. Beide konnten das Rennen aber nach einem Tag Pause am Sonnabend wieder fortsetzen. „Sie sind sehr gut wieder eingestiegen“, betonte Weispfennig.

Trotz der sportlichen Wettbewerbe auf hohem Niveau setzte das neben dem in Berlin einzig verbliebene deutsche Sechstagerennen auf radsportferne Unterstützung: Für die Startschüsse wurden Promis wie Ex-Fußballprofi Tim Wiese und Basketball-Bundestrainer Chris Fleming engagiert. Der ehemalige Torwart von Werder Bremen wünschte seinem Ex-Club eine gute Rückrunde, zu seiner anstehenden Wrestling-Karriere sagte er nur: „Lasst euch überraschen.“

Die Sixdays boten beeindruckenden Sport und eindrucksvolle Show-Einlagen auf der Bahn – wie das Zerreißen seines Trikots durch Fahrer Marcel Barth, der anschließend mit nacktem Oberkörper den La-Ola-Sprint am Montag gewann. Und dennoch blieben viele Plätze auf den Rängen leer. Stets gefüllt war dagegen der Party- und der Innenbereich, um den die Fahrer ihre Runden drehten.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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