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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Ex-Bremer spielt bei Löw immer

06.09.2019

Hamburg Joachim Löw schien selbst ein wenig überrascht über das, was ihm da gerade rausgerutscht war. „Serge Gnabry spielt. Serge Gnabry spielt immer“, sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz am Donnerstag im Hamburger Volksparkstadion und lachte auf. So offen hatte Löw in seinen 13 Amtsjahren noch niemandem eine Startelf-Garantie ausgestellt. Sie unterstreicht die Bedeutung des Ex-Bremers für den nach dem WM-Desaster eingeleiteten Umbruch in der Nationalmannschaft.

Gefragt worden war Löw nur nach den Einsatzchancen des zuletzt angeschlagenen Offensivspielers im EM-Qualifikationsspiel an diesem Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Hamburg gegen Erzrivale Niederlande. „Serge hat am Wochenende nicht gespielt, vorher hatte er muskuläre Probleme. Ich habe mit Niko Kovac ein längeres Telefonat gehabt“, sagte Löw. Und dann folgten die zwei bedeutungsvollen Sätze.

Viele fühlten sich an den Spruch von Louis van Gaal erinnert, der als Trainer von Bayern München einst gesagt hatte: „Thomas Müller spielt immer!“ Pikanterweise hatte Löw für den Umbruch unter anderem Müller nicht mehr berücksichtigt, um Spielern wie Gnabry mehr Spielanteile und Verantwortung zu geben.

Seine große Wertschätzung für den schnellen und dribbelstarken Angreifer, der nach dem Ausfall von Leroy Sané (Kreuzbandriss) noch wichtiger geworden ist, erklärte Löw so: „Er hat Tempo zum Tor und eine gute Technik, er kann verschiedene Ebenen spielen. Er ist für den Gegner schwer zu greifen.“

Mit seinen Sprints in die Tiefe und den Tempodribblings kann Gnabry jede Abwehr der Welt aushebeln, das beweist der 24-Jährige seit einem Jahr auch bei den Bayern. Als er 2018 nach einer einjährigen Leihe an die TSG Hoffenheim zum Münchner Starensemble stieß, sahen viele Experten und selbst die Club-Verantwortlichen in ihm einen Ergänzungsspieler. „Wir dachten, na ja, den holen wir jetzt einmal zurück, und dann schauen wir, ob er hin und wieder spielt“, sagte Präsident Uli Hoeneß. Nach zehn Toren und acht Vorlagen adelte Hoeneß den Spieler als „größte Überraschung der Saison“. Einzig Gnabrys vegane Ernährung störte den Würstelproduzenten Hoeneß.

Gnabrys Potenzial wurde beim FC Arsenal nicht erkannt, die „Gunners“ verkauften ihn im Sommer 2016 für nur fünf Millionen Euro an Werder Bremen. Ein Jahr später folgte der Transfer zum FC Bayern.

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