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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Spekulationen um Heldt und Schmadtke beim HSV

02.03.2018

Hamburg Der Hamburger SV rüstet sich für den Abstiegsgipfel gegen Mainz 05. Doch im Umfeld geht es darum, wer die Zukunft des Bundesliga-Dinos gestalten soll. Vor dem Duell zwischen dem Tabellen-17. und dem 16. aus Mainz an diesem Samstag (15.30 Uhr) geistern die Namen von Horst Heldt und Jörg Schmadtke durch Hamburg. Die aktuelle sportliche Leitung um Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt soll keine Zukunft mehr an der Elbe haben.

In den Hamburger Medien werden unter anderem Heldt (bis 2020 bei Hannover 96 unter Vertrag) und Schmadtke (bis Oktober 2017 beim 1. FC Köln) als mögliche Kandidaten genannt.

Heldt wollte sich an den Spekulationen am Donnerstag nicht beteiligen. „Ich beschäftige mich nicht damit. Ich bin auch ein bisschen überrascht worden“, sagte Heldt, der auch beim VfL Wolfsburg gehandelt wird. „Ich kann Ihnen dazu nichts sagen, weil mir nichts bekannt ist. Und ich habe gerade auch andere Aufgaben, die wichtig sind.“

96-Boss Martin Kind will Heldt auch nicht ziehen lassen. „Ich war überrascht, als ich davon hörte. Unsere Position ist aber ganz klar. Er hat einen Vertrag und den wird er auch erfüllen“, sagte der 72-Jährige.

Erst einmal bereiten sich die Hamburger aber auf das Duell mit Mainz vor, in dem es wohl um die letzte Chance geht, den erstmaligen Abstieg noch zu verhindern. Nach den unschönen Szenen beim letzten Heimspiel wollen die Verantwortlichen dieses Mal gerüstet sein. Ein Sprecher des Clubs bestätigte am Donnerstag, dass die Zäune, die das Spielfeld von der Fan-Tribüne trennen, von 1,10 auf 2,20 Meter erhöht werden. Damit soll bei einem – für den HSV – schlechten Ausgang der Partie, die zu Wochenbeginn zum Risikospiel erklärt worden war, ein eventueller Platzsturm verhindert werden.

Beim Heimspiel gegen Leverkusen (1:2) hatten HSV-Anhänger ein Banner mit der Aufschrift „Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch durch die Stadt“ aufgehängt und versucht, auf das Spielfeld zu gelangen. In der Partie bei Werder Bremen (0:1) wurde durch den Einsatz von Pyrotechnik im HSV-Block beinahe ein Spielabbruch provoziert.

Selbst Rafael van der Vaart will dem HSV im Fall des Abstiegs helfen. „Es wäre mir egal, ob es die zweite Liga wäre. Es wäre eine Ehre. Ob als Spieler oder in einer anderen Funktion. Der HSV ist mein Verein, und ich verdanke diesem Club eine große Karriere“, sagte der 35-jährige Niederländer, der in 199 Spielen für den HSV 66 Tore erzielte.

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