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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Zwei Offensivspieler auf Wunschliste: Werder Bremen wartet auf Tore und neue Männer

23.08.2021

Karlsruhe /Bremen Niclas Füllkrug sprach über die gesamte Mannschaft, den zweiten Teil seiner Aussage hätte er aber auch auf sich selbst beziehen können. „Bis zum Sechzehner sah das immer sehr gut aus, aber im Abschluss klappt es im Moment noch nicht so richtig“, sagte der Stürmer des Fußball-Zweitligisten Werder Bremen nach dem 0:0 beim Karlsruher SC und damit dem dritten sieglosen Pflichtspiel in Folge, in denen nur ein eigener Treffer erzielt wurde. Füllkrug hat sogar noch gar kein Tor in dieser Spielzeit auf dem Konto, obwohl er als zentraler Stürmer vorne drin gesetzt ist – und genau das zeigt, warum Werder in dem nur noch acht Tage geöffneten Transferfenster speziell in der Offensive unbedingt nachlegen muss.

Zwei Wunschspieler

Zwei Kandidaten stehen ganz oben auf der Wunschliste, wie inzwischen bekannt ist. Der Grieche Georgios Giakoumakis (26) von VVV-Venlo wird aber stark von Celtic Glasgow umworben. Wie der Transferpoker ausgeht, sei „komplett offen“, betonte Sportchef Frank Baumann am Samstag. Da die finanziell arg in Schieflage geratenen Bremer „die anderen Vereine nicht mit Geld übertrumpfen können“, wie Baumann es formulierte, müsste der Club mit anderen Dingen punkten. Das scheint bei Wunschzugang Nummer zwei nicht zu funktionieren: Linton Maina von Hannover 96. Deren Boss Martin Kind bestätigte zwar die Bremer Anfrage für den Flügelstürmer und sagte, die Gespräche würden „ergebnisoffen“ geführt. Doch Maina, dessen Vertrag nach dieser Saison ausläuft, will scheinbar nicht zu einem anderen Zweitligisten wechseln. „Ein Wechsel innerhalb der 2. Liga ist für ihn kein Thema, er wird in Hannover bleiben“, sagte Sportchef Marcus Mann nach einem Gespräch mit dem 22-Jährigen am Sonntag dem „Sportbuzzer“.

Harmlos in Überzahl

Der Auftritt im Wildpark zeigte noch einmal, dass Werder aktuell nicht die Qualität hat, um zum Kreis der Aufstiegsanwärter zu zählen. Grundsätzlich zeigte sich die Mannschaft im Vergleich zum 1:4-Debakel gegen den SC Paderborn verbessert. Gerade aber, als sie in der letzten halben Stunde nach einer Gelb-Roten Karte für Marwin Wanitzek in Überzahl agierte, spielte sie zu umständlich und ideenlos. „Nach der Roten Karte sind wir zu verkrampft an die Sache herangegangen. Es war nicht ganz einfach und wir sind zu hektisch geworden“, erkannte Marco Friedl, der auch einer der Spieler ist, dessen Verbleib erst nach dem Ende des Transferfensters wirklich gesichert ist.

Das sagt der Trainer

„Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen und ich finde, die haben das ordentlich gemacht heute, auch wenn nicht immer alles gelingt. Wir müssen sie da unterstützen, die Jungs haben auf jeden Fall Potenzial“, sagte Trainer Markus Anfang nach dem fünften Punkt im vierten Ligaspiel. Der Zähler sei verdient, eigentlich habe man aber zwei Punkte verloren, stellte der Coach fest. In Überzahl habe seine Mannschaft „zu überhastet“ und „hektisch“ gespielt. Dass neben den fehlenden Zugängen aktuell auch noch die erfahrenen Spieler wie Jiri Pavlenka, Ömer Toprak, Leonardo Bittencourt und Kevin Möhwald verletzungsbedingt ausfallen, trägt seinen Teil zu den tristen Bremer Auftritten bei. Am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) erwartet Werder dann Aufsteiger Hansa Rostock im Weserstadion. Bis dahin sollte Sportchef Frank Baumann endlich den einen oder anderen neuen Mann verpflichtet haben.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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