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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Werder Nach 1:1 In Nürnberg: Punkteteilung fühlt sich wie Niederlage an

04.02.2019

Nürnberg /Bremen Anspruch und Wirklichkeit – das passt bei Werder Bremen in dieser Saison noch zu oft nicht zusammen. Nach dem 1:1 (0:0) bei Abstiegskandidat 1. FC Nürnberg war der Frust beim selbst ernannten Europapokal-Aspiranten groß. „Die erste Halbzeit war so schlecht, das habe ich noch nie erlebt“, klagte Davy Klaassen. Auch Trainer Florian Kohfeldt war angefressen: „Wir wollten unbedingt gewinnen und zeigen, dass wir einen Schritt weiter sind als in der Hinrunde.“ Schon Mitte September war Werder im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. „So ist das sehr peinlich“, meinte Abwehrchef Niklas Moisander: „Das fühlt sich wie eine Niederlage an.“

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1. FC Nürnberg - Werder Bremen 1:1 (0:0)

Nürnberg: Mathenia - Valentini, Margreitter, Ewerton, Leibold (46. Goden) - Petrak - Behrens, Palacios (82. Ishak) - Misidjan (67. Kerk), Pereira - Zrelak. Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Augustinsson - Sahin (84. Möhwald) - M. Eggestein, Klaassen - Harnik (46. J. Eggestein), Kruse, Rashica (46. Sargent). Tore: 0:1 J. Eggestein (63.), 1:1 Ishak (86.). Zuschauer: 35 753.

Von der Spielstärke und Offensivwucht des spektakulären 2:2 in der Vorwoche gegen Eintracht Frankfurt war im Frankenland nichts zu sehen. „Es ist total enttäuschend. Wir kommen nicht richtig in die Zweikämpfe und lassen uns einlullen“, monierte Kapitän Max Kruse, dessen Team beim vorherigen Tabellenletzten in der ersten Halbzeit nicht mal aufs Tor schoss. „Wir hatten eine ganz schwache erste Halbzeit und überhaupt keine Ruhe am Ball. Ich bin nicht zufrieden“, kritisierte Kohfeldt, der schon zur Halbzeit reagierte und die wirkungslosen Milot Rashica und Martin Harnik durch Johannes Eggestein sowie Josh Sargent ersetzte.

Zwar brachte Johannes Eggestein die Bremer mit seinem zweiten Saisontor in Führung (63. Minute), doch danach zog Werder sich zu weit zurück. Mikael Ishak erzielte in der 86. Minute den sogar verdienten Ausgleich für den Aufsteiger.

„Wir haben es heute als Gruppe nicht geschafft. Da beziehe ich mich mit ein“, sagte ein enttäuschter Kohfeldt. Der schwache Auftritt sei aber kein Grund, alles infrage zu stellen.

Nach 20 Spielen ist Werder mit 27 Zählern Tabellenzehnter und hat vier Punkte Rückstand auf die Europa-League-Ränge. Nicht nur für Sportchef Frank Baumann ist das „eigentlich zu wenig“. Zwar ist Werder im neuen Jahr noch unbesiegt, durch die beiden unnötigen Remis gegen Frankfurt und in Nürnberg ist die Stimmungslage aber alles andere als gut. „Wir haben uns mehr Punkte gewünscht. Das wäre aus den ersten drei Spielen auch möglich gewesen“, befand Baumann.

Um auf den DFB-Pokal als „Joker“ im Kampf um die Europacup-Rückkehr weiter hoffen zu können, muss Werder an diesem Dienstagabend (20.45 Uhr/ARD) beim souveränen Tabellenführer Borussia Dortmund bestehen. „Ich bin Optimist. Wir haben eine Englische Woche, in der wir einiges holen können. Da müssen wir erfolgreich rausgehen“, meinte Youngster Johannes Eggestein. Dem 20-Jährigen schwant gleichwohl, dass ein Weiterkommen womöglich nur mit einem „dreckigen Sieg“ möglich ist.

Hoffnung für Dienstag machte Kapitän Kruse. Der 30-Jährige meinte, dass es bei Werder gegen schwächere Teams mitunter an der Einstellung hapere, die Werder gegen Spitzenteams dann aber immer wieder zeige. „Egal wo du spielst, wir müssen immer die gleiche Mentalität haben. Die hatten wir heute nicht – und das wurde bestraft“, sagte der Stürmer. Aber am Dienstag wartet ja ein echtes Spitzenteam.

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Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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