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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Kolumne „Brille Grün-Weiß“: Stresstest bei Werder Bremen: So muss es mit Ole Werner jetzt weitergehen

30.11.2021

Oldenburg /Bremen Stresstest. DAS könnte die Überschrift dieser Werder-Woche sein, oder? Wir meinen: Nicht, dass die Posse um Herrn Anfang nicht schon für genügend Aufregung gesorgt hätte. NEIN!! Wie wäre es noch mit der einen oder anderen Corona-Infektion? Und damit es nicht langweilig wird, infizieren sich doch am besten gleich der Interims-Trainer und noch einer der Stammspieler! Wäre ja sonst langweilig… „Ach wissen sie was? Wir legen noch einen weiteren Stresstest oben drauf.“ So oder so ähnlich muss sich das im Kopf von Interims-Interims-Trainer Brand abgespielt haben. Anders lässt sich die komplette Systemumstellung, die Herr Brand seinem „Team auf Zeit“ mit auf den Weg gegeben hatte, für den außenstehenden Fan nicht erklären. Und die Mannschaft scheint sich auch gewundert zu haben. Anders ist die mittelmäßige Leistung gegen Holstein Kiel und die 1:2-Niederlage nicht zu erklären, oder?

Ernsthaft: Das Spiel gegen Schalke hatte unsere größte Sorge pulverisiert: Wird die ohnehin schon wankelmütige Truppe das ganze Tohuwabohu verkraften? Ja, das haben sie. Das hat eine aufopferungsvoll kämpfende Truppe klar gemacht. Dachten wir zumindest. Doch das Spiel in Kiel war ein Rückfall in alte Muster. Und wir vermuten, dass der Stress neben dem Platz durch den unnötigen System-Stress auf dem Platz einfach zu viel für die Spieler war. Entsprechend ernüchtert erläuterte Stürmer Füllkrug nach dem Spiel die Situation und zeigte durchaus auch mit dem Finger auf den Interimscoach: Das sei vielleicht alles ein wenig zu kompliziert gewesen, ließ sich aus seinen Aussagen herauslesen. Unterm Strich steht jetzt: Mittelmaß. Und es bleibt abzuwarten, ob sich das in dieser Saison überhaupt noch einmal ändert.

Doch „Brille Grün-Weiß“ wäre nicht „Brille Grün-Weiß“, wenn sich nach ein bisschen rumpoltern nicht auch noch etwas Positives finden ließe, mit dem es sich top-motiviert in die neue Werder-Woche starten lässt. Was es diese Woche sein könnte? Na klar: Ole Werner. Jung, akribisch, hoch angesehen und norddeutsch-sympathisch. In unseren Augen passt das allein schon vom Naturell besser, als der Karnevals-Clown ohne echtes Impfbuch.

Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn Werner diese Sympathie schnell auch aufs Team übertragen bekäme…

Da keimt doch nicht etwa Hoffnung auf? Doch. Zumindest dann, wenn Ole Werners Premiere auf der Werder-Bank ein Sieg wird. Freitag. 18:30 Uhr. Weserstadion. Erzgebirge Aue. Wir freuen uns drauf. Trotzdem…!

Gute Woche, gutes Spiel!

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