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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bundesliga: Vorabend-Serie schlägt Fußball

29.05.2020

Oldenburg Drei Geister-Spieltage sind in der Fußball-Bundesliga absolviert, sechs weitere (und das Nachholspiel Werder Bremen - Eintracht Frankfurt) stehen noch an. So fällt die Analyse der NWZ nach 27 Partien ohne Zuschauer aus:

Die Tore

Die Vermutung, dass die Trainingsspiel-Atmosphäre in den leeren Stadien auch für Trainingsspiel-Ergebnisse wie 6:4 oder 8:3 sorgen könnte, hat sich nicht bewahrheitet – im Gegenteil. In den Bundesligapartien, die bis zur Corona-Zwangspause ausgetragen worden waren, hatte es im Schnitt 3,25 Tore pro Spiel gegeben. In den 27 Spielen seit der Wiederaufnahme fielen 84 Treffer. Das macht einen Schnitt von lediglich 3,11 Toren pro Spiel.

DAs Interesse

Befürworter eines Bundesliga-Restarts hatten neben der finanziellen Notwendigkeit für die Vereine auch das Argument angeführt, dass das Fußballschauen am TV für viele Menschen ein Stück Normalität zurückbringen würde. Dass Fußball-Deutschland den Wiederbeginn sehnlichst vor dem Fernseher erwartet habe, lässt sich anhand der Einschaltquoten aber nicht sagen. Als der Bezahlsender Sky am Samstag, 16. Mai, die Nachmittagskonferenz in seinem frei empfangbaren Sender Sky Sports News HD ausstrahlte, schauten dort 2,45 Millionen Menschen zu. Eine Woche später waren es beim abermaligen Angebot noch 1,65 Millionen Zuschauer. Für Sky sind das hohe Werte – logisch, da sonst nur die zuschauen, die den Sender auch abonniert haben. 2,45 beziehungsweise 1,65 Millionen Menschen am TV sind aber keine hohe Zahl. Zum Vergleich: Wenn am Sonntagabend rund 6 Millionen Menschen den ARD-„Tatort“ gucken, ist das ein schlechter Wert für die Krimireihe. Oft erreicht der „Tatort“ Zuschauer im zweistelligen Millionenbereich. Die Zusammenfassungen des 28. Spieltags wurden in dieser Woche am Mittwochabend in der ARD-„Sportschau“ von 1,97 Millionen Menschen verfolgt. Das reichte in der ARD nur zu Platz sieben in der Tageswertung. Davor lagen unter anderem der 20.15-Uhr-Spielfilm „Das freiwillige Jahr“ (2,58 Millionen) und die Vorabend-Serie „Rentnercops (2,05 Millionen).

Die Fans

Die vor allem von Politikern befürchteten Fan-Ansammlungen vor den Stadien blieben bislang aus. Die Anhänger folgen diszipliniert dem Appell der Vereine, den Arenen bei Spielen fernzubleiben. Das bedeutet aber nicht, dass Fan-Bündnisse die Geisterspiele klaglos hinnehmen. Noch immer laufen im Netz viele Protestaktionen, mit denen gegen die Geisterspiele Stellung bezogen wird. Weiter befeuert wird die Diskussion spätestens dann, wenn die Deutsche Fußball Liga einen Start der Saison 2020/21 mit Geisterspielen erwägen sollte.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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