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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

VfL belohnt sich für langen Aufstiegskampf

01.06.2018

Oldenburg Sie tanzten im Kreis, machten die „Humba“ mit den Fans und feierten bis in die Morgenstunden im eigenen Vereinsheim: Nach dem 4:0 beim Brinkumer SV und dem Aufstieg in die Regionalliga Nord herrschten Erleichterung und Ausgelassenheit beim VfL Oldenburg vor. „Wir machen es immer bis zum Schluss spannend“, hatte Trainer Dario Fossi vorher gesagt. Spannend war es in Brinkum dann aber nur bis zur 38. Minute, dann traf Jonas Siegert zum 1:0. „Wir haben bewusst defensiver als sonst angefangen. Wir wollten Brinkum keinen Platz für ihre langen Bälle geben“, erklärte Fossi die verhaltene erste halbe Stunde seiner Fußballer.

Für den gebürtigen Bremer Siegert war es ein ganz besonderes Spiel. Er hatte durch sein Tor mit dem Oberschenkel die Tür zur Regionalliga aufgestoßen. „Es ist ein tolles Gefühl und sehr schön, in meiner Heimatstadt und vor so einer Kulisse ein Tor zu machen und aufzusteigen. Wir sind alle überglücklich, wir haben den Aufstieg verdient“, sagte Siegert, der im VfL-Fanblock prominent unterstützt wurde. Willi Lemke, früherer Manager von Werder Bremen, mischte sich mit seinem Sohn Lars unter die Oldenburger. Hintergrund: Siegert und Lars Lemke waren gemeinsam zur Schule gegangen. „Das ist unser Bulle“, schrie der mitfiebernde Lemke bei einem Zweikampf von Siegert in der ersten Halbzeit auf den Platz.

„Man muss um sein Glück kämpfen, das haben wir in den drei Aufstiegsspielen gemacht. Brinkum hat alles versucht und war bis zum 1:0 auf Augenhöhe, davor habe ich Respekt“, meinte Kai Kaissis. Der Mittelfeldspieler hatte die Hinrunde wegen eines Kreuzbandrisses verpasst und sich in der zweiten Saisonhälfte in die Startformation zurückgekämpft. In Brinkum erzielte er die beiden letzten Treffer für den VfL. „Bei meinem zweiten Tor wurde ich mehr angeschossen, als dass ich geköpft habe. Aber da muss man auch erstmal sein“, sagte Kaissis. Schon beim 1:1 gegen Holstein Kiel II am vorigen Samstag hatte er das 1:0 erzielt.

Nur in diesem Aufstiegsspiel traf Pascal Steinwender nicht. Gegen die Brinkumer machte der Torjäger dann wieder seine Bude zum 2:0 kurz nach der Halbzeit – die Entscheidung. „Für mich ist der Aufstieg mit dem VfL ein gelungener Abschied. Das war in dieser Saison mein Ziel. Den Aufstieg haben wir uns mit unseren guten Leistungen in der ganzen Saison auch verdient“, sagte Steinwender, der künftig für den Stadtrivalen VfB in der selben Liga auf Torjagd geht: „Ich freue mich schon jetzt auf das Derby an der Alexanderstraße.“

Auch Simon Brüning absolvierte sein letztes Spiel für den VfL. Der 30-jährige Mittelfeldstratege war vor der ersten Oberligasaison im Sommer 2013 zum VfL gekommen, jetzt verabschiedet er sich aus beruflichen Gründen vom Leistungsfußball. „Wir haben wieder sehr gut verteidigt. Ich war mir völlig sicher, dass wir das Spiel gewinnen würden, wenn wir vorne etwas reißen. Mit dem Aufstieg in die Regionalliga kann man sehr gut aufhören“, meinte er.

Auch für Ulf Kliche, der den VfL 2013 als Trainer in die Oberliga führte, hat das Team verdient den Sprung in die vierte Liga geschafft. „Der VfL hat aus seinen bescheidenen Mitteln enorm viel gemacht. Der Verein hat immer auf junge Spieler gesetzt und ist für dieses Konzept belohnt worden. Trainer Dario Fossi hat natürlich einen ganz großen Anteil am Aufstieg. Er hat den Spielern den absoluten Siegeswillen vermittelt“, lobte er seinen Nachfolger.

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