OLDENBURG - Überraschung beim Hallenfußballturnier für Traditionsmannschaften: Die Vertretung des VfB Oldenburg spielte sich am Montag bis ins Finale, in dem sie gegen das mit ehemaligen Bundesliga-Stars gespickte Team von Borussia Mönchengladbach allerdings eine 3:9-Niederlage kassierte.
Schon in der Vorrunde hatte der VfB gegen die Gladbacher mit 2:3 verloren, die Gruppe aber aufgrund des deutlichen 9:2-Sieges gegen Trabzonspor als Erster abgeschlossen. Im Halbfinale besiegte die von Michael Richter zusammengestellte Oldenburger Auswahl dann Hannover 96 mit 4:3.
Wir haben im Finale geführt, später aber unsere Ordnung verloren, sagte Waldemar Kowalczyk vom VfB Oldenburg . Wir haben uns insgesamt aber gut präsentiert und können zufrieden sein. Der VfB spielt sehr diszipliniert, mit viel System, war auch Werder-Coach Benno Möhlmann voll des Lobes für die Lokalmatadoren.
Die Teams aus der Vorrunden-Gruppe B waren im Finale um den Cup der Öffentlichen Versicherungen nicht mehr vertreten. Werder Bremen und Hannover 96 hatten es bis ins Semifinale geschafft, dort aber Niederlagen gegen Mönchengladbach und den VfB kassiert.
Richtig viel Spaß im Siegerteam hatte Chiquinho (37). Seiner brasilianischen Herkunft entsprechend glänzte der Ex-Profi mit einer guten Technik und holte sich zudem die Torjägerkrone (6 Tore). Sein Teamkollege Karl-Heinz Pflipsen war während seiner aktiven Zeit auch eher für gepflegte Pässe denn für raues Spiel bekannt gewesen diese Eigenschaft kam den Gladbachern in der Arena zugute.
Etwas enttäuschend war das Abschneiden von Schalke 04. Als einziger Teilnehmer blieb die Mannschaft ohne Sieg, die ebenfalls in der Vorrunde gescheiterte Mannschaft von Trabzonspor aus der Türkei hatte zumindest einen Erfolg errungen.
