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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Ailton geht wieder auf Torejagd in „Oldenburgo“

31.12.2019

Oldenburg Wenn die Weihnachtstage vorbei sind und der Jahreswechsel gefeiert wurde, gehört im Fußball im Nordwesten einer schon fast genauso zum festen Inventar wie der Dauerschleifen-Hit „Last Christmas“ oder der TV-Dauerbrenner „Dinner for one“: Ailton. Nur allzugern verbringt der Kult-Brasilianer die Feiertage in seiner alten Heimat Bremen, um viele alte Freunde aus seiner so erfolgreichen aktiven Zeit beim SV Werder wiederzutreffen. Und so steht „Toni“ auch dieser Tage wieder lächelnd vor vielen Kameras, haut den einen oder anderen seiner legendären Sprüche heraus und erinnert sich gern an die Zeit, in der er Werder zum einzigen Double der Vereinsgeschichte im Jahr 2004 schoss.

Kugelblitz stürmt

Auch für Dieter Burdenski, Veranstalter des Hallenfußballturniers der Traditionsmannschaften um den Cup der Öffentlichen in der großen EWE-Arena in Oldenburg am 3. Januar, stellte sich der Torjäger kurz vor die Kamera. „Hallo Leute! Das’ Ailton. Kugelblitz!“, begrüßte der inzwischen 46-Jährige seine Fans in gewohntem Deutsch-Kauderwelsch und rührte dann kräftig die Werbetrommel. „3. Januar 2020. Eine große Turnier in Oldenburgo. In der Halle. Mit alles Top-Mannschaft dabei“, sagte Ailton und wiederholte: „Große Turnier in Oldenburgo. Ich bin dabei und alle Top-Spieler auch.“

Wirklich Werbung machen müsste der Publikumsliebling nicht mehr, viel zu etabliert und beliebt ist das Event, das auch dieses Mal ausverkauft ist. Das ist vor allem Burdenski zu verdanken, der frühere Bremer Torwart schafft es Jahr für Jahr, große Namen von früher für seine Turniere zu gewinnen – dieses Mal fehlt allerdings der eine oder andere. So hütet das Tor der Oldies von Werder Bremen bei dieser Auflage Pascal Borel statt zuletzt Tim Wiese. Miroslav Klose, auch schon in Oldenburg am Ball, ist mit seiner Aufgabe als Jugendtrainer bei Bayern München beschäftigt. Und der eigentlich eingeplante Alexander Nouri hat durch seinen neuen Job als Co-Trainer von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC bereits die Vorbereitung auf die Rückrunde der Bundesliga aufgenommen. Auch Johan Micoud zieht dieses Mal sein Winzertum in Bordeaux dem Hallenkick in Oldenburg vor.

Sechs Teams spielen um Titel

Kult-Trainer Felix Magath und Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hatten die Gruppen für das Traditionsturnier in der großen EWE-Arena in Oldenburg ausgelost: Gruppe A: VfB Oldenburg, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV. Gruppe B: Werder Bremen, Borussia Dortmund, Twente Enschede. Die Spielzeit beträgt 2 x 10 Minuten pro Partie. Im Halbfinale trifft der Erste der Gruppe A auf den Zweiten der Gruppe B und und der Zweite B auf den Ersten A. Das Traditionsturnier wird erneut vom TV-Sender Sport 1 übertragen.

Nichtsdestotrotz kann sich die Bremer Truppe, die das Zugpferd des Turniers darstellt, wieder sehen lassen. Neben Ailton stürmt sein kongenialer Partner von früher – Ivan Klasnic. Die Fäden ziehen sollen Torsten Frings und Krisztian Lisztes, das Tor verteidigen Pekka Lagerblom und Petri Pasanen. Auch Holger Wehlage und Lars Unger gehören dem Kader an.

Odonkor mit dabei

Dieses Ensemble gilt erneut als Turnierfavorit, auch wenn im vergangenen Jahr die Gäste von Benfica Lissabon den Bremern die Party vermasselt und im Finale mit 6:4 gegen Werder gewonnen hatten. In Gruppe B geht es für die Grün-Weißen zunächst gegen Borussia Dortmund und Twente Enschede. Der BVB war mit seinen Routiniers in Oldenburg zwar noch nie sonderlich erfolgreich, bringt aber auch prominente Namen mit. So laufen David Odonkor, Patrick Owomoyela und Giovanni Federico im schwarz-gelben Trikot auf. Für Odonkor ist es ein Gastspiel vor der Haustür seines neuen Vereins, der 35-jährige frühere Nationalspieler will in der Rückrunde der laufenden Saison hin und wieder das Trikot des SV Wilhelmshaven in der Bezirksliga tragen. Wen die Gäste aus den Niederlanden indes genau mitbringen, ist noch offen.

In Gruppe A will derweil Lokalmatador VfB Oldenburg erneut eine starke Rolle spielen. Die Traditionsmannschaft um Marco Elia, Horst Elberfeld, Waldemar Kowalczyk, Alexander Eckel und Co. wird wieder das Team sein, das sich am intensivsten mit diversen Trainingseinheiten auf den Abend vorbereitet hat. Ziel des VfB ist mindestens das Halbfinale – und das haben die Blauen zuletzt auch regelmäßig erreicht.

Gladbach ein Mitfavorit

In ihrer Gruppe A messen sie sich mit dem Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. Vor allem die Borussen feiern mit ihrer „Weißweiler-Elf“ regelmäßig Erfolge bei Turnieren und gehören stets zum Kreis der Titelanwärter. In Oldenburg zählen zum Beispiel der Brasilianer Chiquinho, Karlheinz „Kalla“ Pflipsen, Peter Wynhof und Mike Hanke zum Aufgebot. Der HSV setzt dem unter anderem Torwart Richard Golz, „Hubschrauber“ Vahid Hashemian (er bekam aufgrund seiner Kopfballstärke früher diesen Spitznamen) und Stefan Schnoor entgegen.

Für die Werder-Stars geht es übrigens nur einen Abend später in Lingen mit dem nächsten Turnier weiter. Wie in Oldenburg heißt es dann auch im Emsland: „Hallo Leute! Das’ Ailton. Kugelblitz!“

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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