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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Ex-Oldenburger Lucas Höler träumt von erster Liga

07.12.2017

Sandhausen /Oldenburg Der frühere Oldenburger Lucas Höler will das schaffen, was drei seiner früheren Trainer schon vollbracht haben: Er will in die Bundesliga. Bereits von Alexander Nouri (ehemals Werder Bremen), Martin Schmidt (VfL Wolfsburg) und Sandro Schwarz (Mainz 05) wurde Höler trainiert.

Natürlich verfolge er die Karrieren seiner früheren Coaches: „Ich schaue sehr gern Bundesliga“, sagt er: „Und auf die Teams meiner Ex-Trainer habe ich ein besonderes Auge. Die Entlassung von Nouri bei Werder fand ich persönlich sehr schade. Aber er ist ein sehr guter Trainer und ich bin sicher, dass er etwas Neues findet.“

Fünf Tore in der 2. Liga

Vor allem sein erstes Männerjahr beim VfB Oldenburg 2013/2014 unter Nouri, als er neun Tore in 34 Spielen erzielte, habe für den inzwischen 23-Jährigen eine ungeheure Bedeutung gehabt: „Diese Zeit war super-wichtig. Ich war damals in meinem letzten Abi-Jahr und konnte noch zu Hause in Schwanewede wohnen. Alex war ein wichtiger Förderer und hat mir sehr geholfen, mich als Spieler weiter zu entwickeln.“

Mittlerweile kickt der talentierte Stürmer in der zweiten Bundesliga beim SV Sandhausen und ist eine tragende Stütze im Angriff der Süddeutschen. In bisher 14 Einsätzen erzielte Höler schon fünf Tore und sorgte damit entscheidend für die überraschend gute Anfangsphase seiner Mannschaft in dieser Saison, als Sandhausen ganz vorn in der Tabelle mitmischte.

Höler hat hohe Ansprüche

Höler selbst hat hohe Ansprüche an sich. „Mein Ziel ist auf jeden Fall die Bundesliga“, stellt er klar, „welcher Verein, ist mir erst einmal egal. Bei Werder zu landen und in der Nähe meiner Familie zu sein, wäre natürlich optimal, aber das ist zweitrangig.“

Hölers Weg in die zweite Liga verlief gradlinig, nach seinen Jugendstationen bei Hansa Schwanewede, VSK Osterholz-Scharmbeck, Blumenthaler SV und dem Jahr beim VfB Oldenburg heuerte Höler im Sommer 2014 bei der Reserve von Mainz 05 an, wo er zwei Jahre blieb, ehe er nach Sandhausen wechselte. In Mainz trainierte er zunächst unter Schmidt und dann unter Schwarz – beide Trainer stiegen später in die erste Liga auf.

Verletzung bremste ihn etwas aus

Kontakt zu den alten VfB-Kollegen hielt Höler stets, vor allem mit Kai Pröger tauscht er sich aus. Mit Pröger war Höler 2014 gemeinsam nach Mainz gewechselt. „Da war die Anfangszeit schwieriger“, berichtet Höler, „es war wirklich gut, dass ich Kai kannte und somit nicht ganz alleine in der neuen Umgebung war.“

Zuletzt ließ der SV Sandhausen einige Punkte liegen, auch weil Höler dem Team fehlte, nachdem er sich einen Muskelfaserriss im Spiel gegen Bochum zugezogen hatte. „Solche Verletzungen sind immer schwierig“, meint Höler, „ich hatte nur eine kurze Pause, anschließend ist es nicht leicht, direkt wieder bei hundert Prozent zu sein. Das will ich so schnell wie es geht wieder erreichen.“

Nächste Station: Werder Bremen?

Gut vorstellbar, dass sich der junge Stürmer in der kommenden Zeit auf der Karriereleiter weiter nach oben schießt, auch bei Werder soll man schon auf ihn aufmerksam geworden sein. Bis dahin gilt die Konzentration dem SV Sandhausen: „Auch wenn es am Anfang sehr gut lief, sollten wir nie vergessen, dass das erste Ziel für Sandhausen immer der Klassenerhalt ist. Dies gilt es so schnell wie möglich zu erreichen.“