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Aufstiegskampf in 2. Bundesliga Werder rückt vorn ganz dicht ran


Drei Bremer Torschützen jubeln über das zwischenzeitliche 3:1: Passgeber Marco Friedl (rechts, traf danach zum 4:1) hebt Anthony Jung nach dessen Treffer hoch, Marvin Ducksch (erzielte das 2:1) kommt zum Gratulieren. 
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Drei Bremer Torschützen jubeln über das zwischenzeitliche 3:1: Passgeber Marco Friedl (rechts, traf danach zum 4:1) hebt Anthony Jung nach dessen Treffer hoch, Marvin Ducksch (erzielte das 2:1) kommt zum Gratulieren.

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Hannover - Die 2. Liga rückt oben wieder enger zusammen – und Werder Bremen ist (fast) mittendrin. Romano Schmid (22. Minute), Marvin Ducksch (51.), Anthony Jung (72.) und Marco Friedl (84.) sicherten am Sonntag mit ihren Toren den 4:1-Erfolg im Nordderby der 2. Fußball-Bundesliga gegen Hannover 96. „Ein gelungener Jahresausklang für uns, sowohl vom Ergebnis als auch von der Leistung“, sagte Trainer Ole Werner, der im dritten Spiel den dritten Erfolg mit dem Bundesliga-Absteiger feierte. Dadurch kletterte Werder zwar nur zwei Ränge auf Platz sieben, liegt aber trotzdem über die Weihnachtspause nur noch einen Zähler hinter Relegationsplatz drei. Diesen hat der Hamburger SV inne – als eines von vier punktgleichen Teams auf den Plätzen drei bis sechs.

Hannover 96 - Werder Bremen 1:4 (1:1)

Hannover: Hansen - Muroya, Mar. Franke (78. Ochs), Frantz (57. Krajnc), Börner, Hult - Kaiser, S. Ernst - Maina (72. Ennali), Beier, Kerk (57. Weydandt). Bremen: Pavlenka - Veljkovic, Toprak, Friedl - Agu (87. Weiser), Groß, A. Jung - Bittencourt (78. Gruew), R. Schmid (69. Rapp) - Füllkrug (87. Dinkci), Ducksch. Zuschauer: 5000.Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart). Tore: 0:1 Schmid (22.), 1:1 Kerk (34.), 1:2 Ducksch (51.), 1:3 Jung (72.), 1:4 Friedl (84.).

Keine Veränderungen

Werner beorderte die gleiche Startelf auf den – arg in Mitleidenschaft gezogenen – Rasen in der Arena am Maschsee wie beim 3:2-Erfolg in Regensburg neun Tage zuvor sowie dem 4:0-Heimsieg gegen Aue bei seinem Werder-Debüt.

Auch in Hannover war Werder in den ersten Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Die erste Chance hatte nach acht Minuten der Ex-96er Ducksch, der im Hinspiel noch für Hannover gegen Werder getroffen hatte. Sein Schuss aus 18 Metern ging aber knapp vorbei.

Besser machte das Schmid in der 22. Minute. Nach einem von Agu durch eine Rettungsgrätsche im eigenen Strafraum eingeleiteten Konter über die rechte Seite passte Leonardo Bittencourt in die Mitte, dort ließen die Gastgeber Schmid ein bisschen zu viel Raum und Zeit, so dass der 21-Jährige den 96-Keeper Martin Hansen ausgucken und den Ball aus 17 Metern platziert rechts im Tor versenken konnte.

Doch auch Werder-Torwart Jiri Pavlenka bekam Arbeit. Beim Schuss aus nächster Nähe von Maximilian Beier (27.) war er noch zur Stelle. Sieben Minuten später aber leistete er sich einen folgenschweren Fauxpas: Beim Freistoß von Sebastian Kerk stand er weit vor dem Tor, um eine Hereingabe abzufangen – Kerk erkannte das und schlenzte den Ball aus knapp 40 Metern direkt ins Tor. Doch Werder blieb dran, drängte auf die erneute Führung – konnte aber Hannovers Abwehr erstmal nicht mehr überwinden. Den akrobatischen Seitfallzieher von Bittencourt mit der Schlusssekunde der ersten Hälfte konnte Hansen parieren.

Ducksch jubelt verhalten

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie munter, Pavlenka musste zunächst mehrmals parieren. Doch es klingelte auf der anderen Seite: Diesmal war Hansen etwas zu weit vor seinem Kasten, Ducksch brachte aus 15 Metern eine Flanke von Jung mit dem Kopf als Bogenlampe auf das Tor – und feierte seinen Treffer (51.) respektvoll verhalten.

Nach zwei verletzungsbedingten Unterbrechungen durfte dann auch Jung jubeln. Nachdem Hannovers Abwehr erneut zu nachlässig war, brauchte der Innenverteidiger einen Querpass von Friedl nur zum 3:1 über die Linie zu drücken (72.). Und auch Letzterer traf noch: Im Duell mit Hansen schob er eiskalt zum 4:1-Endstand ein (84.).

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion
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