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Rollos Rundblick – Die NWZ-Kolumne von Rolf Fuhrmann Wenn nicht jetzt, Werder – wann dann!?

Rolf Fuhrmann

Bremen - Dieser Spieltag ist eine gute Gelegenheit für Werder Bremen, sich etwas Luft zur Abstiegszone zu verschaffen und gleichzeitig ins Mittelfeld der Liga zu springen. Den Gegner Augsburg (19 Punkte) könnte man mit einem Dreier zwar nicht ganz erreichen – aber immerhin für den ersten Heimsieg seit dem 3. Oktober gegen Bielefeld sorgen und damit Selbstvertrauen und Punkte sammeln. Zumal die Augsburger zuletzt ziemlich unbeständig waren und mit 1:4 eine richtige Klatsche gegen Stuttgart kassierten. Allerdings ist bei der Bremer Heimschwäche ein Sieg alles andere als selbstverständlich.

Rolf Fuhrmann, TV-Journalist aus Aurich und langjähriger Kult-Reporter beim Bezahlsender Sky, bezieht für diese Zeitung regelmäßig Stellung zu aktuellen Themen des Fußballs.

Rolf Fuhrmann, TV-Journalist aus Aurich und langjähriger Kult-Reporter beim Bezahlsender Sky, bezieht für diese Zeitung regelmäßig Stellung zu aktuellen Themen des Fußballs.

Die Gegner, die man beachten muss, sind aber auch in erster Linie andere. Lediglich der 1.FC Köln und Hoffenheim haben dabei am kommenden Spieltag Heimspiele gegen ebenfalls schwächelnde Herthaner und Bielefelder. Die Kölner haben in dieser Saison überhaupt noch kein einziges Spiel zuhause gewonnen, auswärts zuletzt mit 0:5 ein Debakel beim SC Freiburg erlebt und stehen auf dem Relegationsplatz – vier Punkte hinter Werder. Ich tippe auf nicht mehr als ein Unentschieden bei der Form beider Teams – und das würde dem Team von Florian Kohfeldt wohl am meisten helfen.

Was machen Bielefeld und Mainz?

Gleiches gilt für die Partie der Hoffenheimer, die meines Erachtens aber stärker als Bielefeld einzuschätzen sind. Für die Ostwestfalen wird es bis zum Saisonende schwer, genügend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln – auch wenn sie mir als absoluter Underdog sehr sympathisch sind. Vielleicht reicht es ja für die Relegation.

Der Tabellenletzte Mainz 05 hat mit dem Auswärtsspiel in Dortmund wohl die schwerste Aufgabe – zumal der BVB mit dem Auswärtssieg in Leipzig endgültig wieder in die Spur gekommen zu sein scheint. In Bo Svensson haben die Mainzer bereits den vierten Trainer in dieser Spielzeit und das nach 15 Spieltagen – nebst einem Austausch der kompletten Führung! Ich bin sehr gespannt, ob sie da unten mit dem Personalaustausch noch mal rauskommen. Schwer, da irgendeine Prognose zu treffen. Sie hoffen insbesondere mit dem Klopp-Gen von Sportvorstand Christian Heidel auf ein Erfolgscomeback.

Nicht noch eine an Nerven zerrende Saison

Apropos Comeback: Nach sage und schreibe 30 sieglosen Spielen überfuhr am vergangenen Wochenende Schalke 04 die TSG Hoffenheim mit 4:0. Was für ein Spiel! Und was für Auftritte vom vor kurzem noch aussortierten Armine Harit und dem 19-jährigen Matthew Hoppe, der drei Tore für die königsblauen Hoffnungen erzielte. Ich lege mich jetzt fest: Auch wenn das Auswärtsspiel in Frankfurt verloren gehen sollte – diese Schalker steigen nicht ab. Der Kader ist einfach zu gut und das Selbstvertrauen nun neu entflammt.

Halten wir fest: Wenn es Werder gelingt, für einen Heimsieg zu sorgen – egal wie – dann bestünde die große Hoffnung, den leidenden und treuen Fans doch nicht noch so eine desolate und an allen Nerven zerrende Saison zu präsentieren. Irgendwann sollte die Erfahrung des Last-Minute-Klassenerhalts Früchte tragen. Ein Sieg muss her! Wenn nicht jetzt, wann dann!?

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