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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Bremen stellt Trainer Anfang vor: So tickt der neue Mann an Werders Seitenlinie

07.06.2021

Bremen Das „Moin“, das der gebürtige Kölner Markus Anfang am Sonntag bei seiner Vorstellung im Presseraum des Fußball-Zweitligisten Werder Bremen aussprach, klang etwas ungelenk. Und genau das ist der Plan, den der Absteiger mit der Verpflichtung des 46-jährigen Trainers verfolgt: Anfang soll sich nicht konturlos den Bremer Umständen anpassen, sondern dank eines eigenen Profils erfolgreich sein. Das „Weiter so“ durch Mitglieder der Werder-Familie soll – zumindest auf der Trainerposition – der Vergangenheit angehören.

Das Persönliche

Wie ein Ufo will der neue Coach aber nicht über Bremen kreisen. Der Plan sei, „hier so schnell wie möglich eine Wohnung zu suchen“, sagte Anfang, der von Darmstadt 98 nach Bremen wechselt. Selbstverständlich ist das nicht, oft leben Trainer im Profifußball über Monate hinweg im Hotel. Die Wohnung, die Anfang sucht, muss dabei nicht allzu groß sein. Denn seine Lebensgefährtin und die fünf zur Patchwork-Familie gehörenden Kinder werden nicht mit nach Bremen ziehen.

Werders Fahrplan in diesem Sommer

19. Juni: Trainingsauftakt. 27. Juni: Testspiel Blau-Weiß Lohne - Bremen (15.30 Uhr, Heinz-Dettmer-Stadion Lohne). 30. Juni: Testspiel VfB Oldenburg - Bremen (18.30 Uhr, Marschwegstadion). 1. bis 8. oder 9. Juli: Trainingslager im Zillertal (Österreich) mit zwei Testspielen (Datum und Gegner noch offen). 23. bis 25. Juli: 2. Bundesliga, 1. Spieltag (Gegner noch offen).

Der Kader

Namen von Spielern, die möglicherweise noch ge- oder verkauft werden, nannte der für einen offensiven Spielstil bekannte Anfang nicht. Den Sommer über werde auf dem Transfermarkt noch viel passieren, daher sei es noch zu früh, den Kader konkret zu benennen. Von Sportchef Frank Baumann, der neben Anfang saß, gab es zustimmendes Kopfnicken. Hintergrund: Die finanziell klammen Bremer benötigen noch dringend Erlöse aus Verkäufen von Spielern, die den Gang in die 2. Liga entweder selbst nicht wollen oder die für Werder schlicht zu teuer sind. Mögliche Wunschspieler wollte Anfang nicht nennen. „Am Ende ist es kein Wunschkonzert“, sagte er.  

Die 2. Liga

Wichtig sei in Bremen, dass „wir die 2. Liga annehmen, uns darauf einlassen“, sagte Anfang. Er spielte darauf an, dass langjährige Bundesligisten nach einem Abstieg oft so taten, als seien sie nur versehentlich ins Unterhaus geraten, wo sie eigentlich nicht hingehörten. „Man muss sich auch rauskämpfen aus dieser Liga“, erklärte Anfang, der bei Holstein Kiel, dem 1. FC Köln und in Darmstadt Zweitliga-Teams betreut hatte. Ein direkter Wiederaufstieg sei „keine Selbstverständlichkeit“. Trotz der sportlich und wirtschaftlich schwierigen Lage stellte Anfang aber klar: „Meine Ambitionen decken sich mit denen von Werder Bremen. Ich möchte gerne mal in der Bundesliga Trainer sein.“

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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