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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Nach Ende Von Werders Trainingslager In Österreich: Das sind Trainer Kohfeldts Lehren aus Zillertal

26.08.2020

Zell Am Zieller Zum Ende einer gelungenen Woche im Zillertal war Florian Kohfeldt doch noch einmal enttäuscht. Die Leistung seiner Mannschaft beim 4:2 im Testspiel gegen den österreichischen Zweitligisten Austria Lustenau hatte den Werder-Coach am Montag trotz des dritten Sieges im dritten Testspiel geärgert. „Das hat mir gar nicht gefallen. Ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass die Jungs die Lockerheit aus dem Hotel mit auf dem Platz genommen haben. Das geht nicht.“

Eigentlich kein großes Ding. Zumal die Spieler nach den intensiven Tagen im Trainingslager, das am Dienstag beendet wurde, müde waren. Trotzdem sprach Kohfeldt die Nachlässigkeiten an. Eine Lehre aus der Vorsaison, als die Bremer viele Dinge zu lange schleifen ließen, was fast zum ersten Abstieg seit 30 Jahren geführt hätte. Die Last-Minute-Rettung in der Relegation habe aber alle Beteiligten schon ein Stück zusammengeschweißt und vor allem auch aufmerksamer werden lassen, betonte der Trainer.

Insgesamt war Kohfeldt mit dem Verlauf des Trainingscamps sehr zufrieden, vor allem, weil in den Trainingseinheiten oftmals viel Feuer drin war. „Wenn wir diese Schärfe beibehalten, dann ist das die wichtigste Lehre aus der Vorsaison“, sagte der 37-Jährige.

Die neue Atmosphäre im und rund um das Team hängt mit den vielen Veränderungen im Kader zusammen. Altgediente Profis wie Fin Bartels, Claudio Pizarro oder Philipp Bargfrede sind nicht mehr da, dafür stehen jüngere Spieler wie Felix Agu, Romano Schmid oder Tahith Chong im Aufgebot. „Es entstehen neue Gruppen, neue Gespräche – das ist gut so“, sagte Kohfeldt.

Insgesamt ist der Umbruch aber bei weitem noch nicht so ausgefallen, wie erwartet und von den Verantwortlichen auch gewünscht. So ist der Transfer von Milot Rashica zu RB Leipzig immer noch in der Schwebe, auch andere Verkaufskandidaten wie Davy Klaassen, Ludwig Augustinsson, Jiri Pavlenka oder Maxi Eggestein sind noch da. Weil es für sie keine Angebote gibt, aber auch weil die Spieler bei Werder gut verdienen. „Ich weiß gar nicht, ob es aktuell einen Transfermarkt gibt. Ich lese maximal von Leihgeschäften“, sagte Kohfeldt.

Rund zweieinhalb Wochen vor dem Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal in Jena ist es auch beim Thema Zugänge ruhig. Da die von Werder fest eingeplanten Einnahmen aus dem Rashica-Transfer bislang nicht geflossen sind, ist auch kein Geld für Neue da. Kohfeldt, der auf jeden Fall noch einen offensiv ausgerichteten Spieler für die Sechser-Position im Mittelfeld haben will, nimmt es gelassen „Aktuell gehe ich davon aus, dass wir mit dem Kader in die Saison gehen, der hier ist.“

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