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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Für Florian Kainz stehen die Ampeln jetzt auf grün

20.07.2018

Zell Am Ziller Natürlich begleiten auch in diesem Sommer wieder zahlreiche Journalisten das Trainingslager von Werder Bremen im Zillertal, das Interesse der einheimischen Medien hingegen hat spürbar nachgelassen. Was natürlich daran liegt, dass die Anzahl der Österreicher im grün-weißen Trikot stark zurückgegangen ist. Sebastian Prödl, Marko Arnautovic, Richard Strebinger, Florian Grillitsch und nun Zlatko Junuzovic – sie alle haben Werder verlassen.

Zugang von Rapid Wien

Dennoch wird Werder in den nächsten Tagen verkünden, den Vertrag mit der Gemeinde Zell bis 2022 verlängert zu haben. Die Rahmenbedingungen sprechen dafür und so ganz ohne Akteure aus dem Alpenland kommt der vierfache deutsche Meister ja nicht daher. Marco Friedl stammt aus Kufstein, der in Hamburg geborene Martin Harnik ist zumindest ÖFB-Nationalspieler und dann ist da natürlich auch noch Florian Kainz. „Ich bin top motiviert“, sagt Kainz.

Der 25-Jährige aus Graz möchte in seiner dritten Saison in Bremen endlich den sportlichen Durchbruch schaffen. Vor zwei Jahren hatte Frank Baumann ihn in einer seiner ersten Amtshandlungen als neuer Manager für 3,5 Millionen Euro von Rapid Wien an die Weser gelotst.

30 Einsätze in der letzten Saison

In der Saison 2016/17 kämpfte Kainz jedoch mit der Umstellung auf das Bundesliga-Niveau, die Spielzeit darauf blockierten ihn gleich zwei Hindernisse. Zum einen gab es seine Ideal-Position als Linksaußen in dem von Trainer Alexander Nouri praktizierten 3-5-2-System nicht und als dessen Nachfolger Florian Kohfeldt auf 4-3-3 änderte, war die Stelle durch Junuzovic besetzt. Dennoch kam Kainz auf 30 Einsätze. Zwar nur auf vier über die volle Distanz, aber immerhin mit 56 Minuten im Schnitt. „Ich bin mit einem guten Gefühl aus der Saison herausgegangen, jetzt möchte ich mich für mehr empfehlen“, erklärte Kainz.

Wie entschlossen der inzwischen zehnfache Nationalspieler ist, können die Trainings-Kiebitze im Zeller Parkstadion täglich erleben. Mal hämmert Kainz den Ball krachend unter die Latte, dann düpiert er Torhüter Jiri Pavlenka mit einem Heber aus 30 Metern. Auf der Tribüne brandet Applaus auf und Kainz freut sich: „Ich will meine Quote an Treffern sowie Tor-Vorlagen unbedingt erhöhen. Das Selbstvertrauen beim Abschluss ist jetzt da.“

Testspiel auf Lieblingsposition

Auch Trainer Kohfeldt bescheinigt dem Blondschopf aus der Steiermark eine positive Entwicklung. Dass Kainz beim Doppel-Test am Sonntag in der vermeintlichen B-Elf stand, hatte andere Gründe. „Ich bin durch die Länderspiele erst später ins Training eingestiegen, da war das nur über 2x35 Minuten angesetzte Spiel gegen Pribram genau richtig. Zudem wollte der Trainer, dass ich auf meiner Lieblings-Position spiele“, erklärte Kainz. Klappt es für ihn mit einem Stammplatz, dann kommen nächstes Jahr sicher auch die österreichischen Medien wieder ins Zillertal.

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