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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Kohfeldt hat alles im Blick – nicht nur auf dem Rasen

17.07.2018

Zell Am Ziller Nach Thomas Schaaf, Robin Dutt, Viktor Skripnik und Alexander Nouri ist Florian Kohfeldt seit 2012 nun bereits der fünfte Trainer, der die Fußballer von Werder Bremen bei ihrem inzwischen siebten Trainingslager im Zillertal anleitet. Unter Kohfeldt aber ist es im beschaulichen Zell erstmals mit der Ruhe vorbei. Der 35-Jährige steht bei jedem Training derart unter Dampf, dass selbst die historische Lokomotive der Zillertalbahn da nicht mithalten kann.

Mit kräftiger Stimme gibt Kohfeldt Anweisungen. Er unterbricht die Übungen oft schon nach Sekunden, um Fehler aufzuzeigen und Korrekturen anzumahnen. „Stop – viel zu früh die Entscheidung getroffen“, „Du hast den Ball zu lange am Fuß“ oder „Das ist kein sauberer Pass“ schallt es über den Platz im Parkstadion am Ziller. „Florian hat einen klaren Plan und für den gibt er Hilfen. Dabei ist seine Ansprache verständlich“, sagt Mittelfeldspieler Philipp Bargfrede.

Auch über scheinbare Kleinigkeiten macht sich Kohfeldt Gedanken. Dies gilt auch für die Arbeit gegenüber Medien. Kohfeldt kann seine Entscheidungen stets plausibel begründen. Warum er am Montag für die Teambuilding-Einheit ein Fahrsicherheits-Training in Innsbruck einer Fahrrad-Tour vorgezogen habe? „Zu anstrengend. Die Spieler sollen ja auch mal Spaß haben. Zudem können die ganz jungen Akteure so lernen, mit einem leistungsstarken Auto richtig umzugehen.“

Zudem erklärte Kohfeldt, warum er in den beiden Tests am Sonntag – anders als erst angedacht – eine unerfahrene und eine erfahrene Mannschaft hat durchspielen lassen. „Weil sich diese beiden Gruppen in ihrer Zusammensetzung besser gekannt haben. Damit wollte ich allen die Chance geben, ein gutes Spiel zu machen und mit einem Erfolgserlebnis die anstrengenden ersten Trainingslager-Tage zu beenden.“ Am Freitag gegen den 1. FC Köln werde er „mehr mischen“.

Bei Kohfeldt weiß jeder Spieler, woran er ist. So will er Johannes Eggestein für die offensive Außenbahn umschulen. „Wenn Max Kruse fit ist, dann ist er vorne gesetzt. Warum soll ich also nach außen hin einen künstlichen Konkurrenzkampf schüren, wo keiner ist?“ Ob Kruse auch der neue Kapitän wird, ist noch offen.

Eines aber ist klar – Kohfeldt wird für seine Wahl natürlich eine Erklärung haben.

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