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Aktualisiert vor 7 Minuten.

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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Marco Friedl wittert Chance auf Stammplatz

10.07.2019

Zell Am Ziller Früher war alles anders. Früher zum Beispiel war Marco Friedl Ski-Fahrer. „Bis ich 14 Jahre alt war, bin ich Riesenslalom gefahren und stand sogar im Tiroler Nachwuchskader des österreichischen Ski-Verbandes. Doch ich wollte stets Fußballspieler werden und habe mich seither klar darauf fokussiert“, sagte Friedl am Dienstag im Trainingslager von Werder Bremen im Zillertal.

Dort ist der Abwehrspieler am Montag eingetroffen. Die Anreise war recht kurz. Etwa eine dreiviertel Stunde benötigte Friedl mit dem Auto für die rund 50 Kilometer von seinem Elternhaus in Kirchbichl bei Wörgl am Inn nach Zell am Ziller. Eigentlich hatte ihm Trainer Florian Kohfeldt angeboten, wegen der Teilnahme an der U-21-EM erst am 15. Juli einzusteigen. Friedl verzichtete auf seine dritte Woche Urlaub. „Es ist allein wegen der Konditionsarbeit im Trainingslager von Vorteil, die komplette Vorbereitung mitzumachen“, erklärte er.

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Friedl wittert seine Chance. Die Verletzungen von Milos Veljkovic und Sebastian Langkamp haben in der Abwehr für einen Mangel an Personal gesorgt. Diesen möchte der im Januar 2018 vom FC Bayern ausgeliehene und nun für 3,5 Millionen Euro fest verpflichtete Österreicher nutzen, um sich zu positionieren. Dabei war früher ja mal alles anders. „Bis zur U 17 habe ich als Stürmer gespielt. Bayerns damaliger U-17-Trainer Heiko Herrlich hat mich dann umgeschult“, erklärte Friedl.

Offenbar hat Herrlich das richtige Näschen gehabt. 108 Pflichtspiele bestritt Friedl seit der U 17, davon 106 in der Defensive. Allerdings – Sie werden es ahnen – war auch da früher einmal alles anders. 72 Partien absolvierte Friedl nämlich als linker Verteidiger. Vor einem Jahr im Trainingslager in Grassau hatte er gesagt, dass dies seine Lieblingsposition sei. Inzwischen sieht er es anders. „Ich fühle mich nun innen wohler. Zentral habe ich das ganze Feld vor mir, kann das Spiel mit Pässen auf beide Seiten eröffnen und zudem passt für einen Innenverteidiger meine Größe.“

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1,87 Meter ist Friedl lang. Groß muss er noch werden, doch Werders Routinier Niklas Moisander sieht ihn auf einem sehr guten Weg: „Der Junge hat viel Potenzial und kann diese Saison einen großen Schritt nach vorn machen. Er ist sicher am Ball und hat ein prima Auge für den Spielaufbau. Ich bin von Marco absolut überzeugt.“

Mit seinem vorherigen Verein FC Bayern hat er indes abgeschlossen. „Ich bin über meinen Wechsel zu Werder glücklich. Ich mache mir keine Gedanken, dass in München nun Innenverteidiger fehlen. Was beim FC Bayern passiert, geht mich nichts mehr an.“

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Friedls Gedanken kreisen nur um Werder. So sehr, dass er seinem Landsmann Michael Gregoritsch vom FC Augsburg sogar zum Wechsel nach Bremen geraten hat. In erster Linie aber will der 21-Jährige als Stammspieler nach Europa. „Mein Ziel ist, viel und erfolgreich zu spielen. Wir sind vergangene Saison als Mannschaft gereift, werden gegen schwächere Teams nicht nochmal so viele Punkte liegen lassen und in den Europa-Cup einziehen.“ So wie es Werder früher regelmäßig tat – als vieles anders war.

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