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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Werder Bremen

Möhwald will mehr Verantwortung übernehmen

13.07.2019

Zell Nein, Kevin Möhwald kann keine neuen Informationen zum Thema Michael Gregoritsch beisteuern. Dabei sitzt der Mittelfeldspieler von Werder Bremen im Trainingslager an der heißesten Quelle, ist Möhwald im Hotel in Zell am Ziller doch Zimmerkollege von Gregoritschs Landsmann Marco Friedl. „Ich bekomme nichts mit, Marco geht zum Telefonieren stets aus dem Zimmer. Doch Zugängen, die uns helfen können, stehe ich immer offen gegenüber“, sagte Möhwald im verregneten Zillertal am Tag vor dem Testspiel gegen Zweitligist Darmstadt am Samstag (12.30 Uhr).

Vor einem Jahr war Möhwald am Osterdeich selbst ein Zugang, konnte den Grün-Weißen zunächst allerdings gar nicht helfen. Ein Muskelfaserriss hatte ihn Ende Juli für drei Wochen matt gesetzt und auch seine Teilnahme am zweiten Trainingslager in Grassau verhindert. „Eine Verletzung in der Vorbereitung wirft dich doch enorm zurück. Besonders, wenn man sich seinen Stellenwert in der Mannschaft noch erarbeiten muss“, sagt Möhwald.

So fand sich der gebürtige Erfurter lange im zweiten Glied wieder. „Es war ein schwerer Start für mich in Bremen. Ein paar Spiele stand ich ja sogar überhaupt nicht im Kader. Das war ich aus meiner Zeit beim 1. FC Nürnberg nicht gewohnt“, erklärt Möhwald. Erst am 7. Dezember gegen Fortuna Düsseldorf stand er erstmals in der Start-Elf und erzielte beim 3:1 sogleich das wichtige 1:0. „Das war mein allererster Bundesliga-Treffer. Mit ihm ist bei mir die Nervosität abgefallen.“

Stück für Stück arbeitete sich Möhwald nach vorne. Am Ende der Saison war er in 27 von 39 Pflichtspielen mit von der Partie, als Stammkraft aber hat er sich dabei nicht gefühlt. Denn so gut sich 27 Einsätze anhören, mit insgesamt 996 Minuten stand er im Schnitt pro Begegnung nur knapp 37 Zeigerumdrehungen auf dem Platz. Das soll sich in der just gegen Fortuna Düsseldorf beginnenden Bundesliga-Spielzeit nun ändern. „Ich will, dass der Trainer bei der Aufstellung nicht an mir vorbei kommt.“

Der 26-Jährige sieht sich dafür präpariert. Sowohl fußballerisch wie auch in persönlicher Hinsicht hat er eine positive Entwicklung bei sich ausgemacht. „Ich bin überall einen Schritt weiter gekommen. Spielerisch habe ich einen Reifeprozess durchlebt, wobei eine gute Mannschaft natürlich enorm hilft. Dazu konnte ich mein Verantwortungsbewusstsein verbessern. Meine Mitspieler wissen jetzt, dass sie sich auf mich verlassen können. Das hat meinen Stellenwert im Kader verändert“, meinte Möhwald.

Der designierte Kapitän Niklas Moisander hat den Thüringer nach dem Abgang von Max Kruse gar als neuen aggressiven Anführer ausgemacht. „Kevin bringt etwas Freches in unser Spiel hinein“, sagte der Finne. Da wiegelt Möhwald dann allerdings doch ab. „In dieser Hinsicht ist Max schon einen Tick schärfer als ich.“ Auf der Position des „Achters“ steht Möhwald als zentrales Bindeglied zwischen Defensive und Offensive eine kämpferische Komponente jedoch gut zu Gesicht. „Ich glaube, dass meine Fähigkeiten dort am besten aufgehoben sind. In der Defensivarbeit habe ich aber schon noch Entwicklungspotential.“ Genauso wie auch in Sachen Zimmerspionage bei Marco Friedl.

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