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Schnelles Internet 400 Kilometer Glasfaser für 2850 Haushalte in der Wesermarsch

Wesermarsch - Gute Nachricht für Internetnutzer in der Wesermarsch: Das Land Niedersachsen hat jetzt dem Landkreis Wesermarsch einen Zuschuss von 5,275 Millionen Euro für den Breitbandausbau gewährt. Bereits Ende Mai hatte der Bund den Landkreis mit einer 50-prozentigen Förderung in Höhe von 19,268 Millionen Euro für den weiteren Breitbandausbau bedacht. Damit werden laut Projektleiter Matthias Sturm rund Zweidrittel der Gesamtkosten durch Zuschüsse finanziert. Insgesamt werden rund 40 Millionen Euro investiert.

Auch die letzten noch unterversorgten Adressen sollen einen Zugang zum schnellen Internet erhalten. Die Rede ist von 2850 unterversorgten privaten Haushalten, die ab 2021 in den ländlichen Bereichen der Wesermarsch an das schnelle Internet angeschlossen werden. Man rechnet mit einer Glasfaserlänge von etwa 400 Kilometern. Das Projekt soll Anfang/Mitte 2024 beendet sein. „Wir sind hoch zufrieden, dass wir alle kalkulierten Zuschüsse, ohne die es auch nicht umgesetzt werden könnte, erhalten werden“, so Matthias Sturm. Es sei das größte Infrastrukturprojekt in Eigenverantwortung des Landkreises Wesermarsch.

Alle Kommunen im Boot

Alle neun Kommunen des Landkreises sind laut Landrat Thomas Brückmann mit im Boot. Sie haben sich nach seinen Worten dazu entschlossen, „auch dieses zweite Breitbandausbauprojekt in die erprobten Hände des Landkreises zu legen“. Mit den Kommunen soll dazu noch eine Kooperationsvereinbarung geschlossen werden.

Chance für Firmen

Auch alle noch unterversorgten Gewerbegebiete werden an die Glasfaserinfrastruktur angeschlossen. Das sind weitere 230 Adressen. „Ich hoffe, dass alle Firmen die Chance nutzen werden, wie auch die Bürger, und erteilen dem für den Landkreis ausbauenden Telekommunikationsunternehmen einen sogenannten Hausanschlussvertrag, wenn es baulich soweit ist“, merkt Matthias Sturm an. Wer dies innerhalb eines noch zu definierenden Zeitfensters erledige, erhalte diesen Hausanschluss kostenfrei. Noch aber steht nicht fest, welches Unternehmen den Zuschlag zum Ausbau der Infrastruktur erhalten wird. Das baulich Ende Juni 2020 fertiggestellte 1. Breitbandausbauprojekt, das bereits 2017 startete, hat jetzt auch den bestätigenden endgültigen Zuwendungsbescheid des Bundes erhalten. Details waren mit der EWE TEL während des laufenden Ausbaus zu klären, einige Änderungen mussten erst vom Bund bestätigt werden. „Im Ergebnis ist es bei der kalkulierten Förderung betragsmäßig geblieben“, so Matthias Sturm.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake
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