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NWZonline.de Region Wesermarsch

Tierschützer wählen neue Vereinsspitze

04.09.2019

Abbehausen Aufgrund mehrerer Rücktritte in der Führungsriege Ende vergangenen Jahres waren Neuwahlen eines der zentralen Themen der Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins Wesermarsch. 33 Mitglieder beteiligten sich an der geheimen Wahl. Ergebnis: Ab sofort wird die Vorsitzende Martha Heppel von Nina Tonn dauerhaft vertreten. Die bislang kommissarische 2. Vereinsvorsitzende und bisherige Schriftführerin erhielt 23 Stimmen.

Das Amt der Schriftführerin hat Nicole Schneider übernommen, die mit 29 Stimmen gewählt wurde. Ihr Mann Marc Schneider ist ab sofort für die Kassenführung zuständig. 28 Vereinsmitglieder stimmten für den Tierschutzberater. Per Handzeichen wurden die neuen Kassenprüfer Rosemarie Westphal und Christa Bernt gewählt.

Der Tierschutzverein Wesermarsch zählt derzeit 366 Mitglieder. 20 von ihnen wurden während der Versammlung im Landhotel Butjadinger Tor in Abbehausen anlässlich ihrer langjährigen Mitgliedschaft geehrt. Seit zehn Jahren unterstützen den Tierschutzverein Wesermarsch Marita und Ulrich Adler, Dörte Brankow, Ulrich Egberts, Rouven Folkens, Inge Freese, Sonja Frerichs, Ruth Grebe, Anke Harms, Marlies und Helmut Klug, Gisela Marek, Natalie Phillipp, Kerstin und Ronald Trudak, Dr. Rolf Urbich, Marion Völker und Volkmar Wingrat. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Dr. Jürgen Block und Ernst Schäfer ausgezeichnet. Viele der Geehrten waren allerdings nicht zur Jahresversammlung gekommen.

Aus dem Jahresbericht ging unter anderem hervor, dass sich der Tierschutz in der Wesermarsch nach wie vor als äußerst arbeits- und zeitintensiv erweist.

Insgesamt 107 Tiere wurden von den Tierschützern aufgenommen, kastriert, ärztlich versorgt und zum großen Teil an neue Besitzer vermittelt. 106 Patenkatzen wurden auf diversen Futterplätzen täglich versorgt. Das waren 21 mehr als im Vorjahr.

Auch die Zahl der Missstandsmeldungen stieg auf 58 Meldungen an. Zwölfmal musste das Veterinäramt eingeschaltet werden. In Nordenham gab es einen Fall von Animal-Hording. Die in einer Drei-Zimmer-Wohnung gehaltenen 27 Katzen mussten alle kastriert werden.

Umso erfreulicher, dass seit vergangenem Jahr alle Gemeinden im Landkreis eine Registrierungs- und Kastrationspflicht für freilaufende Katzen haben, hieß es weiter im Bericht.

Im Berichtszeitraum wurde wieder eine Vielzahl von Katzenfangaktionen durch die vereinsinternen Tierschutzberater durchgeführt. „Die Anzahl von 341 Kastrationen ist der Beweis dafür, dass sich die Arbeit vervielfacht hat. Unsere Tierschutzberater waren am Rand der Kapazität“, so der genaue Wortlaut im Jahresbericht. Mit einem Kassenstand von über 42 000 Euro ist der Tierschutzverein Wesermarsch derzeit finanziell gut aufgestellt.

Im Laufe der Versammlung wurde an verschiedenen Stellen Kritik gegenüber dem Führungsstil geäußert. Dies betraf beispielsweise das in Planung befindliche Katzenhaus mit der Quarantänestation für rund 20 000 Euro, die Spendenakquise und formale Erfordernisse. Hier zeigte sich vielen für die Zukunft Verbesserungsbedarf.

Bevor die 33 Vereinsmitglieder nach einer mehr als dreistündigen Sitzung den Heimweg antraten, wurden noch verschiedene Änderungen in der Satzung beschlossen.

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