Abbehausen - Das ist mal eine Herausforderung: In der dritten Runde des Bezirkspokals erwarten die Bezirksligafußballer des TSV Abbehausen an diesem Mittwoch den klassenhöheren Landesligisten WSC Frisia Wilhelmshaven. Angepfiffen wird das Spiel um 18.15 Uhr auf dem Naturrasenplatz an der Enjebuhrer Straße.
TSV-Trainer Jörg Frerichs zeigt sich vor der Partie kämpferisch: „Frisia ist der Favorit, doch abschenken werden wir gar nichts.“ Danny Kühn und Adrian Dettmers fallen verletzt aus.
Fehlende Cleverness
Die 1:2-Niederlage am Wochenende gegen den SV Wilhelmshaven sei ärgerlich gewesen, meint der Abbehauser Coach. „In Spielen auf Augenhöhe gibt es nicht viele Torchancen. Wir kassieren noch zu häufig Gegentore wegen fehlender Cleverness.“
Abbehausen hofft auf einen vergleichbar guten Auftritt wie beim 3:1-Sieg in der zweiten Pokalrunde gegen Frisias Stadtrivalen Anfang August. SVW-Trainer Lars Klümper weint der Schlappe noch heute hinterher: „Dadurch ist uns ein interessantes Stadtderby mit vielen Fans verloren gegangen.“
Die Frisia ahnt, was auf sie zukommen wird. „Wir werden die Favoritenrolle annehmen und Abbehausen nicht ein Stückchen unterschätzen“, sagt Pressesprecher Rolf Oppenländer. Die Abbehauser sind laut Oppenländer der Underdog, der alles in die Waagschale werfen werde.
Kleine Fehler
In den Punktspielen der Frisia läuft noch nicht alles rund: Am Wochenende verlor sie das Heimspiel gegen den VfL Wildeshausen mit 1:2. „Eigentlich stehen wir in der Abwehr sehr gut, doch kleine Fehler werden in der Landesliga sofort bestraft“, sagt Oppenländer. Ein Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen stehen derzeit in der Gesamtbilanz.
Oppenländer sagt: „Wir halten stets gut mit und erarbeiten uns auch Chancen. Doch im Abschluss fehlt noch der letzte Zentimeter Präzision.“ Dennoch stehen die Wilhelmshavener Angreifer Patrick Degen und Tim Rister für Qualität. Beim TSV wird aber niemand Angst haben vor der Aufgabe. Die Elf hat unter Trainer Frerichs spielerisch zugelegt und kann mittlerweile prima kombinieren.
