Abbehausen - Mittlerweile seit dem Jahre 2012 spielen die Fußballer des TSV Abbehausen in der Bezirksliga. Frank Meyer hat dem Verein die Treue gehalten und trainiert den TSV auch in der kommenden Saison. Der Coach schildert seine Ziele mit der Mannschaft: „Durch die Aufteilung der Liga in zwei Gruppen darf sich kein Team einen Negativlauf leisten. Bei nur 14 Spielen ist verlorener Boden kaum aufholbar.“ Kein Wunder, dass für Abbehausen nur der Klassenerhalt zählt. „Alles andere wäre vermessen“, sagt Meyer. Den SV Wilhelmshaven sieht Meyer in der Abbehauser Gruppe als Favoriten.
Zum Saisonstart am 13. September erwarten die Nordenhamer Vorstädter den SV Brake zum Wesermarsch-Derby. Für Meyer ist das ein guter Gradmesser: „Wir wollen mit einem Heimsieg starten.“
Spiele auf Kunstrasen
Apropos Heimstärke: In der abgelaufenen Saison hatte der TSV seine Heimspiele auf Naturrasen ausgetragen und dabei wiederholt den Kürzeren gezogen. Laut Meyer will man fortan wieder den Kunstrasen nutzen. Dies wird ein kleiner Vorteil sein, denn die meisten Trainer der Liga schimpfen vehement über den sehr glatten und kurzen Belag.
In Abbehausen setzen die Verantwortlichen auf die Jugend. Gleich neun Akteure rücken aus der A-Jugend in den Kader der ersten Mannschaft auf. „Halten die Junioren alle zur Stange, wird uns um die Zukunft nicht bange sein müssen“, meint Meyer.
Allerdings nimmt der A-Jugendliche Marc Tönjes in den kommenden Monaten an einer Fortbildung teil und wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr fest zum Kader gehören. Der TSV verzichtete wegen der vielen Nachwuchsspieler ganz auf externe Zugänge. Meyer hofft, mit dieser Entscheidung richtig zu liegen.
Büsing begehrt
Begehrt war der Abbehauser Torhüter Sören Büsing bei höherklassigen Vereinen. Unter anderem hatte der SSV Jeddeloh Interesse an einer Verpflichtung. Trainer Meyer ist froh, auf Büsing auch in dieser Saison setzen zu können: „Hält er allerdings weiterhin so bravourös, werden wir ihn kaum halten können.“ Vereine aus der Bremen-Liga sind auf den Keeper ebenfalls aufmerksam geworden.
Bünyamin Kapakli bleibt Trainer der Zweiten Mannschaft, wird aber auch in der Bezirksliga auflaufen. Laut Meyer ist nicht geplant, ihn festzuspielen. Kapakli selbst tritt ein wenig auf die Bremse: „Meine Familie ist mir sehr wichtig.“
Meyer ließ in der Vorbereitung auch Standardsituationen üben: „Noch fehlt uns aber bei der Umsetzung die Cleverness.“ Mehr Torgefahr erwartet Meyer in diesen Situation vor allem von seinen Defensivspielern, die dann in den Angriff aufrücken: „Gerade Akteure wie Maik Müller müssen aufgrund ihrer Größe auch per Kopf den Abschluss suchen.“
Zulegen muss der TSV laut Meyer zudem in der Defensivarbeit: „Wir müssen lernen, schneller mit möglichst vielen Spielern hinter den Ball zu kommen.“
