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Naturnahe Gärten in Nordenham Hier gibt’s sogar ein Beet für Sorgenkinder

Ulrike Krebs
Anke und Frank Stroman verbringen unzählige Stunden in ihrem Garten.

Anke und Frank Stroman verbringen unzählige Stunden in ihrem Garten.

Abbehausen - 1989 bauten Anke und Frank Stroman ihr Einfamilienhaus am Ahnering. Den Garten legten sie selbst an. Anfangs war er wie in so vielen Familien in erster Linie ein Spielplatz für die Kinder, doch das ist lange her. Heute herrscht hier die reinste Blütenpracht.

Anke Stroman liebt Pflanzen. Sie käme nie auf die Idee, schwächere Exemplare einfach zu vernachlässigen oder gar zu entsorgen. Mit viel Mühe versucht sie, ihre Schützlinge durchzubringen. Notfalls wandern sie sogar in das „Invalidenbeet“, um sich dort zu erholen. Und viele ihrer genesenen Pflanzen verschenkt die Abbehauserin an Familienmitglieder, Freunde, Bekannte und Nachbarn. Was dann noch übrig bleibt, wird an die Straße gestellt und mit einem Zettel „Zum Mitnehmen“ versehen.

Inniges Verhältnis

Die pensionierte Lehrerin hat eben ein inniges Verhältnis zu ihren Pflanzen. Nicht nur einige ihrer Zimmerpflanzen, sondern zum Beispiel auch eine kleine Eiche, die anfangs noch in Oldenburg in einem Balkonkasten wuchs, hat mehrere Umzüge mitgemacht. Kaum vorstellbar, denn heute hat das Laubgehölz eine stattliche Größe.

Lieblingspflanzen hat die passionierte Hobbygärtnerin nicht. Aber mit vielen Stauden, Sträuchern und Bäumen verbindet Anke Stroman eine Geschichte wie etwa mit dem Ginkgo, der eines Morgens in ihrem Garten stand. Schüler hatten den ursprünglich aus China stammenden Baum nach Absprache mit ihrem Ehemann nachts eingepflanzt.

Viele der jetzt in den Sommermonaten blühenden Mehrjährigen hat das Lehrerehepaar geschenkt bekommen. In der Nachbarschaft werde ohnehin oftmals getauscht. Und manchmal sei es gar nicht so einfach, trotz der enormen Größe des Außengeländes von knapp 1500 Quadratmetern den geeigneten Platz in einem der Beete zu finden, sagt Anke Stroman.


Und so kommt es, dass in dem Garten ein einmaliger und ungewöhnlicher, aber wunderschöner Pflanzenmix zu finden ist. Da gedeihen beispielsweise Zucchini neben Einjährigen oder Beerensträuchern. Andere Pflanzen haben sich selbst ausgesät. Das Lehrerehepaar lässt vieles erst einmal wachsen. „Wir haben hier keinen Gartenarchitekten“, betont Frank Stroman.

Unzählige Stunden

Das Ehepaar arbeitet unzählige Stunden im Garten. „Vielleicht neigen wir zur Selbstgeißelung. Aber wir werden für jedes Rückenzwicken entschädigt“, sagt Anke Stroman. Allein der Rückschnitt erfordert viel Zeit, und dann wird auch immer wieder etwas verändert wie etwa kürzlich erst der Standort einer gepflasterten Sitzecke.

Neben Bäumen und Beeten gibt es im Garten der Abbehauser auch einen Teich, in dem sich die Frösche und Molche sehr wohl fühlen. Die daneben stehende Steinfigur mit dem Wasserspiel wird von den Vögeln gerne als Badestelle genutzt.

Nicht weniger einladend ist die gegenüberliegende Seite des Gartens mit dem freistehenden Wintergarten.

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