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NWZonline.de Region Wesermarsch

Absolventen sind stolz auf ihre Zeugnisse

15.12.2008

Beim Ball der Landwirtschaft 16 Meisterbriefe und 20 Zeugnisse überreicht

16 Meisterbriefe und 20 Zeugnisse wurden beim Ball der Landwirtschaft in der Rodenkircher Markthalle überreicht.

Die Hauswirtschafterinnen bekamen ihre Meisterbriefe von der Sachgebietsleiterin Hauswirtschaft der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Juliane Pegel: Tatjana Emil aus Langwedel, Sabrina Hedt aus Gieboldehausen, Anke Janßen aus Bockhorn, Dagmar Kramer aus Wilhelmshaven, Iris Meier aus Schortens, Anja Ostendorf aus Uplengen, Kristin Paulsen aus Jever, Michaela Pick aus Wilhelmshaven, Doris Raulf aus Norderney, Christine Schubert aus Sickte und Jennifer Vollmer aus Duderstadt.

Zeugnisse erhielten die Hauswirtschafterinnen Wiebke Büsing aus Nordenham, Mareike Härtel aus Süddorf, Verena Lampen aus Friesoythe, Nina Varenkamp aus Rastede (Jahrgangsbeste) und Lydia Wilhelm aus Stadland.

Landwirtschaftsmeister sind jetzt Matthias Albers aus Eckwarden, Bernd Buchholz aus Ovelgönne, Dennis Damken aus Schweieraußendeich und Torben Gerdes aus Jaderberg ab. Der Meisterbrief wurde ihnen von Kreislandwirt Peter Cornelius überreicht. Florian Lütjens aus Neuenwalde legte seine Meisterprüfung als Wasserbauer ab.

Die neuen Landwirte erhielten ebenfalls ihre Zeugnisse: Alexander Banse aus Ganderkesee, Marco Bolting aus Nordenham, Benjamin Braun aus Nordenham, Tjade Gronau aus Nordenham (Jahrgangsbester), Ole Kähler aus Butjadingen, Jörn Liebig aus Dötlingen, Matthias Pranger aus Stavern, Malte Stromitzky aus Nordenham, Tobias Janßen aus Butjadingen, Hendrik Ripken aus Berne, Henning Hilmer aus Ovelgönne, und Eltje Lüers aus Elsfleth. Die Prüfung zur Fachkraft Agrarservice legte Markus Jahn aus Brake ab. Steffen Gebken aus Ovelgönne und Lars Bollmann aus Driftsethe machten eine Ausbildung zum Wasserbauer beim Wasser- und Schiffahrtsamt Bremerhaven.

Bauern müssen handfest zupacken, aber bedachtsam bleiben. Das forderte der Bischof.

Von Beatrix Schulte

Rodenkirchen Ein volles Haus hat es am Sonnabend bei der Freisprechungsfeier in der Markthalle gegeben, wo die Lehrlinge, Meister und landwirtschaftliche Unternehmer ihre Zertifikate erhielten. Die Festrede hielt Landesbischof Jan Janssen. Er verglich einige Bibeltexte mit der heutigen Situation in der Landwirtschaft.

Auch in Zukunft werde die Landwirtschaft in Bewegung bleiben und der Strukturwandel mit weniger aber größeren Betrieben weitergehen. Das Austarieren zwischen Wirtschaft und Natur sei eine stete Herausforderung, dennoch bleibe die Wesermarsch landwirtschaftlich geprägt.

Dabei sei es erforderlich, auf einander zuzugehen sowie Toleranz und Gelassenheit zu üben. Die Landwirtschaft sei in der Schöpfungsgeschichte von Beginn an wichtig und es werde auch dort die Anstrengung bei der Arbeit deutlich. Damals wie heute seien körperliche Arbeit und Einsatz erforderlich trotz zunehmender Technisierung und PC. Die Bibel stelle die Land- und Hauswirtschaft als vorbildlich dar.

Die Orientierung an Zielen sei wichtig für die tägliche Arbeit, ebenso wie der Blick in die Zukunft. Das erfordere einerseits ein handfestes Zupacken und andererseits eine gewisse Ruhe und Bedachtsamkeit. Der Blick bis ins letzte Detail sei wichtig und eine gleichmäßige Ausgewogenheit bei allem Tun, machte Jan Janssen deutlich. Der Landesbischof richtete zwei Wünsche an die Landwirte: „Sie sollen die ersten sein, die ihre Ernte und ihren Ertrag mit allen Sinnen genießen können und Sie sollen einander dienen, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat."

Einen vernünftigeren Umgang miteinander, mehr Kommunikation und weniger Druck zwischen Molkereien und Landwirten mahnte Kreislandwirt Peter Cornelius in einer kurzen Ansprache an.

Der Milchpreis werde auch in Zukunft rauf und runter gehen. „Wir hängen am Weltmarkt, und das wird auch so bleiben", sagte Cornelius, sah aber weniger Einfluss der Weltwirtschaftskrise auf die Landwirtschaft.

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