Ammerland/Hannover - Beim Tischtennis-Verband Niedersachsen geht die Diskussion um die Saison 2020/2021 in die nächste Runde. In einem Online-Meeting diskutierte das Präsidium mit den Ressortleitern und den Mitarbeitern der Geschäftsstellen, wie der Spielbetrieb aufgenommen und fortgeführt werden kann. Außerdem wurde über die Themen Mitgliedergewinnung, Finanzen und Pandemie als Chance diskutiert.
Die überwältigende Mehrheit der mehr als 40 Teilnehmenden war der Ansicht, dass eine Beendigung der Einfachrunde im Punktspielbetrieb unter der Voraussetzung, dass die Saison bis zum 30. April 2021 beendet sein müsste (Relegation 16. Mai), nicht möglich sei. Als Argumente wurden zudem die unklare Situation hinsichtlich der Hallenöffnung und die Tatsache, dass in den meisten Spielklassen weniger als 50 Prozent der Spiele (einzelne Mannschaften haben noch kein einziges Spiel bestritten) absolviert sind, aufgeführt.
Geschlossenheit herrschte auch bei der Frage des Umgangs mit dem Jugendbereich. Es sei enorm wichtig, schnellstmöglich entsprechende Angebote zu schaffen, damit die Bindung zum Verein nicht verloren geht. Auch für die Erwachsenen erachtete eine Mehrheit das Angebot eines modifizierten Sonderspielbetriebs in den Frühjahrs- und Sommermonaten für sinnvoll und erstrebenswert.
Das TTVN-Präsidium wird die nächste Sitzung der Ministerpräsidenten am 10. Februar abwarten. Mitte Februar steht ein weiteres Abstimmungstreffen mit dem Deutschen Tischtennis-Bund und seinen Landesverbänden an, bevor das Präsidium als Entscheidungsgremium schließlich die Beschlüsse über den Fortgang des Spielbetriebes zu Punkt-und Pokalspielen im Erwachsenen-, Nachwuchs-und Seniorenbereich, allen weiterführenden und offenen Turnieren, TTVN-Races und Ortsentscheiden der Mini-Meisterschaften fassen wird.
„Wir gehen zwar nicht davon aus, dass sich am 10. Februar bei der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin gravierende Veränderungen für den Sport ergeben, dennoch wollen wir diesen Termin abwarten und sind zudem gespannt, ob der von der Landesregierung vorgelegte Stufenplan zur Umsetzung kommt“, erläutert TTVN-Geschäftsführer Heinz-W. Löwer.
