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Programm „Annie trifft Thora“ Annie Heger begeistert mit vielfältigem Bühnenprogramm im Centraltheater Brake

Ein vielfältiges, kurzweiliges und anspruchsvolles Bühnenprogramm im Centraltheater Brake: Die Allround-Künstlerin Annie Heger ließ sich von der Schriftstellerin Thora Thyselius (1911-1991) inspirieren und begeisterte das Publikum.

Ein vielfältiges, kurzweiliges und anspruchsvolles Bühnenprogramm im Centraltheater Brake: Die Allround-Künstlerin Annie Heger ließ sich von der Schriftstellerin Thora Thyselius (1911-1991) inspirieren und begeisterte das Publikum.

Heide Pinkall

Brake - Die Allround-Künstlerin Annie Heger begab sich auf eine Reise in die Vergangenheit und ließ sich von der literarischen Begegnung mit Thora Thyselius (1911-1991) berühren. Sie begeisterte das Publikum im Braker Centraltheater mit ihrem vielfältigen, kurzweiligen und anspruchsvollen Bühnenprogramm. Als Klavierbegleitung brillierte Sabine Herrmann aus Hude, die wegen der kurzfristigen Verhinderung von Vanessa Maurischat erst am Nachmittag eingesprungen war.

Perfekte Abstimmung

Das virtuose Klavierspiel und die perfekte Abstimmung mit Annie Hegers Gesang verzauberten das Publikum. Der Sohn von Thora, Uno Thyselius, war gerührt und bedankte sich bei den Künstlern aufrichtig. Viele auswärtige Besucher waren beeindruckt von der warmen Atmosphäre, dem ehrenamtlichen Engagement im Service und der professionellen Bühnentechnik des Centraltheaters. Das Publikum war über drei Stunden gefesselt, obwohl bisweilen höchste Konzentration gefordert war. Es gab von Annie Heger immer Übersetzungshilfen von Plattdeutsch nach Hochdeutsch. Wer nun partout kein Platt verstand, war auf die Unterstützung seiner Begleiter und Sitznachbarn angewiesen, aber selbst dann war der Abend ein Genuss, denn die Bühnenpräsenz von Annie Heger zog alle in ihren Bann.

Arbeit der Projektgruppe

Die Projektgruppe der vier Mitmakers ( Peeter Meenken, Barbara Müller, Annegret Kuilert und Ute Schernich) hatte Vorarbeit geleistet: Im Internet wird das Leben und Werk von Thora Thyselius dargestellt, es gibt alle Werke der Brakerin digitalisiert zum Nachlesen, und es finden sich beeindruckende Zitate, von denen viele auch während des Bühnenprogramms fielen. Analog sind diese Zitate bis zum nächsten Sommer auch in der Installation im Garten des Schiffahrtsmuseums auf mannshohen Bannern nachzulesen.

Die Besucher waren begeistert und kommentierten den Abend mit „Sie hat traumhaft gesungen“, „Es war wirklich schön, ein buntes Potpourri auf Plattdeutsch“, „Die Pianistin war ein toller Griff“ bis hin zu „Die Beleuchtungseffekte waren wunderbar abgestimmt“. Ein Gast hatte ein es langatmiger erwartet, eine trockene Lesung eben. „Annie hat es super gemacht, total unterhaltsam und emotional.

Voll des Lobes

Obwohl das Programm über drei Stunden lief, sind alle geblieben und waren gebannt“, war das Lob nach dem dreistündigen Programm.

Den thematischen und musikalischen Balanceakt bewältigte Annie Heger gemeinsam mit ihrer umwerfenden Pianistin grandios: Gekonnt schlug sie einen facettenreichen Bogen in die 1950er Jahre. Mit „Annie trifft Thora“ gelang eine sehens- und hörenswerte Hommage an die bekannte Braker Schriftstellerin. Zum Abschluss erklang das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ auf Plattdeutsch mit allen Strophen.


Über den Abend „Annie trifft Thora“ und zu dem Kulturprojekt Begegnungen mit Thora-Thyselius gibt es am Montag, 20. November, von 19 bis 20 Uhr bei O1 einen Hörbeitrag. Am Sonntag, 26. November, ist ab 11 Uhr im NDR-Fernsehen ein Beitrag in der Sendung De Noorden op Platt zu sehen.

Weitere Informationen unter thora-thyselius.de

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