Elsfleth - Die letzten Baugrundstücke im Baugebiet „Hohe Kämpe“ sind bebaut worden, nun steht noch die Fertigstellung des Spielplatzes bevor. Die bisher für den Spielplatz vorgesehene Fläche, die hinter Aldi und Lidl, am Ende der Straße „An der Stadthalle“ liegt, ist 1837 Quadratmeter groß. Für eine Spielfläche für Kinder der näheren Umgebung sei diese vorgesehene Fläche „überdimensioniert“, hieß es im Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung. Der Erschließungsträger, die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG), hat nun beantragt, den Spielplatz auf circa 1100 Quadratmeter zu verkleinern und die restliche Fläche zu einem weiteren Bauplatz umzuwandeln.

Aus städtebaulicher Sicht sei diese Vorgehensweise nachvollziehbar, hieß es in der Sitzung. Die Vermessungskosten werde die NLG tragen. Von dort werde auch die Änderung der Bauleitplanung getragen. Die NLG hatte darüber hinaus angeboten, der Stadt Elsfleth für die Anschaffung von Spielgeräten einen Betrag von 15 000 Euro zur Verfügung zu stellen, hieß es weiter.

Die Stadtverwaltung hatte vorgeschlagen, diesen Spielplatz barrierearm zu gestalten. Eine erste grobe Darstellung, wie ein solch barrierearmer Spielplatz aussehen könnte, stellten Martin Kopka und Klaus Bollingerfähr im Wirtschaftsausschuss vor. Auf der Fläche könnte beispielsweise ein Karussell, das mit dem Rollstuhl befahrbar ist, aufgestellt werden. Auch bei einer Tisch-Bank-Kombination solle darauf geachtet werden, dass der Tisch mit dem Rollstuhl unterfahren werden kann. Als Schaukel könnte eine Vogelnest-Schaukel aufgestellt werden, die auch Kinder mit körperlichen Einschränkungen nutzen können. Darüber hinaus möchte die Verwaltung dort gerne ein Spielschiff aufstellen lassen, um der maritimen Prägung der Stadt an der Hunte Rechnung zu tragen. Welche Spielgeräte genau auf dem Spielplatz installiert werden sollen, würde selbstverständlich noch im zuständigen Ausschuss diskutiert und dem Rat vorgelegt werden, betonte Bürgermeisterin Brigitte Fuchs.

Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses empfahlen einstimmig, die Fläche wie vorgeschlagen aufzuteilen.

Merle Ullrich
Merle Ullrich Redaktion Brake