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NWZonline.de Region Wesermarsch

Befragung und Besuch

30.08.2019

Einen Sprachunterricht der ganz besonderen Art erlebten einige Klassen der IGS Brake, als sie die Bildhauer Lara Steffe, Thorsten Schütt und Dominique Renaud während des 2.Braker Bildhauersymposiums an der Kaje besuchten. Mit zwei Künstlern konnten die Schüler ausschließlich in englischer Sprache kommunizieren, deshalb wurden die Fragen innerhalb des Englischunterrichts erarbeitet.

Anfängliche Unsicherheiten legten sich schnell, als ihnen Thorsten Schütt von der Vorbereitung des Symposiums berichtete und ihnen seine Skulptur vorstellte. Diese verarbeitete das Thema ‚Nachhaltigkeit‘, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler in der letzten Projektwoche intensiv beschäftigt hatten. Außerdem erfuhren sie etwas über die unterschiedliche Arbeitsweise der Künstler.

Von Lara Steffe erfuhren die Schüler, dass sich ihr Interesse an der Bildhauerei über den Kunstunterricht in der Schule entwickelt hat. Das sei schon immer ihr Lieblingsfach gewesen, so Steffe. Als Italienerin habe sie später an mehreren Symposien teilgenommen und festgestellt, dass sie sich nicht verständigen konnte, weil kaum jemand italienisch gesprochen habe. Also habe sie sich die englische Sprache selbst beigebracht, um besser kommunizieren zu können. Auf die Frage, ob die Bildhauerei eine schwere Tätigkeit für eine Frau sei, antwortete sie: „Eigentlich ist alles, was man mit ganzem Herzen tut, nicht schwer.“

Mit vielen Eindrücken und einem gesteigerten Selbstbewusstsein, die englische Sprache gezielt verwenden zu können, machten sich die Schüler auf den Rückweg. „Das war ein vielfältiger Unterricht, der anders war, weil wir nicht nur vor den Büchern sitzen. Man beschäftigt sich in mehreren Fächern mit einem Thema“, lautete das motivierte Fazit der Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres.

Die Tennis-Freitags-Runde des SV Brake war zu Gast beim Tennisverein Rathenow, der mit Andreas Gensicke einen neuen Vorsitzenden hat. Es war die 17. Reise in die neuen Bundesländer in Folge. Die bisherigen Besuche gehören zum Projekt „Deutschland-einig-Vaterland“. Auch diesmal standen die Begegnungen auf der gepflegten Anlage bei über 30 Grad im Mittelpunkt. Die eingelegten Pausen ließen immer wieder neue Spiele mit wechselnden Partnern zu, so dass 190 Begegnungen an drei Tagen ausgetragen wurden. Im Vordergrund standen die Doppel, teilweise mit sehr hohem Niveau. Vor Beginn der Spiele wurden eindrucksvolle Geschenke ausgetauscht.

„Warum fahrt ihr immer wieder in den Osten?“ wurden die Wesermärschler gefragt. Ihre Antwort: „Geleistete Amtshilfen und private Beziehungen nach der Wiedervereinigung waren hauptsächlich ausschlaggebend.” Besonders dankten die Gäste dem Platzwart und Versorger des TV Rathenow Lothar Clements.

Zur Auflockerung unternahm die neun Personen umfassende Truppe von der Unterweser einige Stadtgänge mit und ohne Fahrrad bzw. mit und ohne Paddelboot auf der Havel.

Die Braker wollen mindestens noch dreimal in den Osten fahren, dann wären sie jeweils 4 mal in den fünf neuen Bundesländern gewesen. Es fehlen noch mal Sachsen-Anhalt, Thüringen und Ost-Berlin. Diesmal waren Berndt Evers, Peter Köppen, Werner Schröder, Rainer Wendelken, Wolfgang Ennulat, Rudi Spitzer, Dieter Spiekermann, Karl-Heinz Röben und Herold Blohm dabei.

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