Berne - Nach der monatelangen coronabedingten Zwangspause startet die Kulturmühle Berne endlich wieder durch: Mit der neuen Landesverordnung treten Lockerungen in Kraft. „Dies war für uns der Anlass, zu prüfen, welche Veranstaltungen in nächster Zeit realisiert werden können“, berichtet Ramona Kruse vom Programmbeirat. Ein wichtiger Punkt dabei: Es müssen ausreichend ehrenamtliche Helfer zur Verfügung stehen, um alle Hygiene-Bedingungen und Auflagen zu erfüllen. Und die ziehen mit. Jetzt steht fest: Am kommenden Samstag, 5. Juni, geht es los mit einem Konzert von Sandra Otte.
Deutschsprachige Texte
Die Akteurin bietet Lieder, wie sie nur das Leben schreibt. Da geht es um die Nachbarin, die über alles und jeden Bescheid weiß, der Name, der einem partout nicht einfallen will, oder der Besserwisser, der zu allem seinen Senf dazu gibt. Mit Witz, Charme und feiner Beobachtungsgabe nimmt die Singer-Songwriterin Sandra Otte das menschliche Naturell unter die Lupe.
Sie verpackt das allzu Menschliche in ihren deutschsprachigen Texten mit eingängigen Melodien zu kleinen Geschichten. Der Zuschauer wird schmunzeln: Ganz sicher hat er das, worüber Otte in ihren Liedern singt, so oder so ähnlich schon erlebt.
Musiksommer
Nach diesem Auftakt geht es in der Kulturmühle weiter mit Bernes Beitrag zum Musiksommer Wesermarsch am Samstag, 12. Juni: Eigentlich sollte das Konzert der Bremer Band „Bongo in a Bubble“ und „Jammin Sam“ im herrlichen Garten des Berner Blumenladens „Pusteblume“ unter dem Motto „Flower-Power trifft Pusteblume“ stattfinden. Doch nun wird aufgrund der Coronaauflagen auf das Außengelände der Kulturmühle ausgewichen. „Das Hygienekonzept hat sich im Sommer 2020 bereits bewährt und konnte an die aktuellen Bestimmungen leicht angepasst werden konnte“, so Ramona Kruse. So wurde nun beispielsweise die Luca-App zur Kontaktverfolgung genauso eingebunden wie die Testpflicht mit den bekannten Ausnahmen für Genesene und vollständig Geimpfte.
Drei Solo-Stimmen
Die 2003 gegründete Band „Bongo in a Bubble“ stimmt den Sound der 60er-Jahre an. Mit drei Solo-Stimmen, die perfekt harmonieren, sowie prägnanten Arrangements mit A- und E-Gitarren, vintage Keyboard-Sounds, Ukulele, groovigen Percussion und druckvollem Bass werden die Songs mit Power und Energie in Szene gesetzt. Auch „Jammin’ Sam“ alias Sam Rockalot hat eine Vorliebe für die Klänge der 60ziger und 70ziger Jahre. Was er genau spielen wird, steht nicht fest: Der Künstler agiert je nach Publikum und Stimmung spontan und überraschend. Sam Rockalot gehört auch zum Hippie Folk Duo „ Nothing Left to lose“, welches seinen ausgefallenen Auftritt am 16. Juli in der Kulturmühle nachholt.
Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig unter Tel. 04406/9899797 oder karten@kulturmühle-berne.de.
