Berne - Jetzt besteht Gewissheit: Der seit Dienstnachmittag vermisste 26-Jährige ist tot. Am Freitagmorgen war in der Weser bei Brake, in Höhe Am Weserdeich, eine leblose Person entdeckt worden. Der Leichnam sei durch die Ortsfeuerwehr geborgen worden, teilte eine Pressesprecherin der Polizei Bremen am Freitagnachmittag mit.

Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um den vermissten 26-Jährigen. Er war am Dienstag beim Baden in der Weser in Höhe des Fähranlegers Berne plötzlich untergegangen. Die Ermittlungen zur Todesursache würden durch die Polizei Niedersachsen geführt, so die Pressestelle der Polizei Bremen in ihrer Mitteilung.

An der Suche nach dem 26-Jährigen war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz gewesen. Am frühen Dienstagabend war unter anderem die Ortsfeuerwehr Lemwerder zu einer Wasserrettung in die Gemeinde Berne (Juliusplate) alarmiert worden.

EINSATZ AN DER BERNER JULIUSPLATE Große Suche nach 26-Jährigem bislang erfolglos

Gabriele Bode Ulrich Schlüter
Berne

Die Feuerwehrleute machten sich auch mit dem Mehrzweckboot auf den Weg zur Einsatzstelle. Neben dem Boot wurden auch die Rettungshundestaffel sowie eine Drohne zur Suche der vermissten Person eingesetzt. Die Einsatzleitung führte die Feuerwehr Berne, wobei sich aber die beiden Einsatzleitwagen der Feuerwehren Berne und Lemwerder aufteilten und jeweils Einsatzabschnitte bildeten. Ebenfalls am Einsatz beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Berne, Weserdeich, Warfleth, Elsfleth, Taucher der Berufsfeuerwehr Bremen, die DLRG Ortsgruppen Berne, Brake, Bremen, Butjadingen und Nordenham, die Polizei, der Rettungsdienst mit organisatorischen Leiter sowie einem leitenden Notarzt, zwei Hubschrauber (Rettungshubschrauber und Polizeihubschrauber) sowie das Kriseninterventionsteam des Landkreis Wesermarsch zur Betreuung der Angehörigen.

Fieberhafte Suche nach einem 26-Jährigen in Berne

Während der Wasserrettung kam es für die Gemeindefeuerwehr zu einem weiteren Einsatz im Ortsteil Altenesch, woraufhin die Ortswehr Lemwerder die Einsatzstelle verlassen musste.

Ulrich Schlüter
Ulrich Schlüter Redaktion Brake