Berne/Nordenham - In der Abstiegsrunde der Fußball-Kreisliga sieht es für die Teams aus der Wesermarsch ein wenig freundlicher aus. Die Spielvereinigung Berne hat am Dienstag einen extrem wichtigen 3:0-Auswärtssieg bei der SG Elmendorf/Gristede eingefahren und mit elf Punkten den Anschluss an das rettende Ufer hergestellt. Der 1. FC Nordenham könnte an diesem Donnerstag, 19.30 Uhr, mit einem Sieg im Auswärtsspiel gegen den FC RW Sande den Klassenerhalt feiern.
FC RW Sande - 1. FC Nordenham (Donnerstag, 19.30 Uhr). Weil es meistens nichts bringt, um den heißen Brei herum zu schwafeln, stellt Nordenhams Trainer Mario Heinecke die Maximalforderung – wenn auch indirekt. „Ein Punkt reicht nicht“, sagt er. Er möchte den Klassenerhalt schon vor seinem letzten Spiel als Coach des FCN am 12. Juni zu Hause gegen den TuS Büppel eintüten. Allerdings treibt ihn eine Frage um: „Wer soll die Tore schießen?“
In den vergangenen drei Spielen hätte seine Elf schon zur Pause jeweils klar führen müssen, meint er. Aber nur beim 3:2 gegen Bad Zwischenahn belohnten sich seine Spieler. Die Partien gegen Berne und Obenstrohe II endeten torlos. Das ist für Heinecke aber kein Grund, den spielerischen Ansatz zu ändern. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie spielen momentan geilen Fußball“, sagt er. „Wir bestimmen das Spiel und lenken es über die Außen. Und dann kann uns keiner mehr halten.“ Der Ball müsse halt nur noch ins Tor.
Der Coach warnt davor, das Fell des Bären schon vor dem Spiel zu verteilen. „Wir dürfen Sande nicht unterschätzen“, sagt der Coach. Er wird gleich auf mehrere Spieler verzichten müssen: Enis Alan, Sezgin Tavan, Niklas Hinrichs und Mehmet Acer fallen aus. „Und das müssen wir erstmal kompensieren.“
