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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

POLITIK: 2512 Jugendliche wählen ihr Parlament

01.03.2005

NORDENHAM Das Gymnasium ist am stärksten vertreten. Es erhält fünf Sitze.

von henning bielefeld NORDENHAM - „Unsere Kommunalpolitiker von morgen“: So nennt Jörg Eisenhauer vom Fachdienst Personal und Organisation der Stadtverwaltung die 25 Schülerinnen und Schüler, die sich um einen der 13 Sitze im neuen Nordenhamer Jugendparlament bewerben. Am Mittwoch, 9. März, stehen sie zur Wahl.

An diesem Tag wird der Traum des Wahlpflichtkurses Politik der neunten Klassen des Gymnasiums und der Referendarin Tanja Pautsch wahr: Nordenham erhält ein Jugendparlament. Im Dezember 2003 hatten sie Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder ihr Konzept vorgestellt. Sie bekamen nicht nur seine Unterstützung, sondern auch die aller Ratsfraktionen.

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Wahlberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse – insgesamt exakt 2512 Jugendliche –, wählbar alle Nordenhamer zwischen 14 und 20 Jahren. Abgestimmt wird in den sechs Nordenhamer Schulen, die von Schülern dieser Altersgruppe besucht werden. In jeder Schule ist eine Liste aufgestellt worden, erläutert Jörg Eisenhauer. Die größte Liste hat das Gymnasium, das dank seiner 930 Wahlberechtigten die meisten Sitze im Jugendparlament belegt, nämlich fünf. Zwei Jungen und fünf Mädchen kandidieren.

Jeweils zwei Sitze bekommen die Realschule I (462 Wahlberechtigte/sechs Kandidaten), die Realschule Am Luisenhof (344 Wahlberechtigte/drei Kandidaten) und die Hauptschule Am Luisenhof (429 Wahlberechtigte/drei Kandidaten). Jeweils einen Sitz erhalten die Hauptschule Abbehausen (214 Wahlberechtigte/drei Kandidaten) und die Schule am Siel (133 Wahlberechtigte/drei Kandidaten).

„Die Freie Liste für Jugendliche, die nicht in Nordenham zur Schule gehen, ist mangels Kandidaten nicht zustande gekommen“, sagt Jörg Eisenhauer. „Die beiden für diese Liste vorgesehen Plätze haben wir auf die Schulen verteilt.“

In allen sechs Schulen werden am 9. März zum Unterrichtsbeginn Wahlurnen aufgestellt; abgestimmt werden kann bis 13 Uhr. Geleitet wird die Wahl von mindestens fünfköpfigen Wahlvorständen, denen wenigstens ein Lehrer angehören muss. Schon am Nachmittag soll das Ergebnis feststehen. Innerhalb von vier Wochen beruft Bürgermeister Raffetseder das neue Jugendparlament zu seiner ersten Sitzung ein.

parlament wird auf zwei jahre gewählt

Auf zwei Jahre wird das Jugendparlament gewählt. Laut Satzung vertritt es die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Nordenham. Das Gremium berät Rat und Verwaltung in allen kinder- und jugendrelevanten Fragen und hat bei diesen Themen das Initiativrecht. Seine Beschlüsse werden von der Stadtverwaltung geprüft und mit einem Entscheidungsvorschlag an die zuständigen Ratsgremien weitergeleitet. Der Vorsitzende des Jugendparlaments und sein Stellvertreter nehmen mit beratenden Stimmen an den Sitzungen des Jugendausschusses des Stadtrates teil.

„Das sind unsere

Kommunalpolitiker

von morgen“

jörg eisenhauer

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