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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

ROTARY-CLUB: 50 Jahre in christlicher Mission

28.12.2007

BRAKE „Die Leute sind sehr arm“, sagt die 69-jährige Nonne Ansgar Eltner über die Menschen in dem Land, das sie ihre Heimat nennt, „aber es herrscht Frieden und sie sind glücklich“. Seit 1958 lebt und arbeitet sie in einer katholischen Schule in der von Kupferbergbau geprägten Provinz Copperbelt (Kupfergürtel) in Sambia im Süden Afrikas.

Die vormals als reines Mädcheninternat geführte Schule nimmt seit kurzem auch Jungen auf und richtet sich nicht nur an Kinder aus Familien, die das Schulgeld von rund 100 Dollar pro Trimester bezahlen können, sondern auch an Bedürftige, solange sie die Aufnahmeprüfung bestehen. Die in der Provinzhauptstadt Ndola liegende Schule hat derzeit 520 Schülerinnen und Schüler.

„Die staatlichen Schulen sind sehr schlecht. Wenn die Schüler aber bei uns ihren Abschluss schaffen, können sie in Sambia und auch im Ausland studieren“, sagt Schwester Eltner. Sie hat vor allem Religionswissenschaft unterrichtet und sieht jetzt dem Ruhestand entgegen.

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Zu Beginn der Missionsarbeit vor knapp 50 Jahren waren die Nonnen alle Deutsche oder Engländerinnen. Jetzt kommen sie aber mehr und mehr aus dem eigenen „Nachwuchs“ aus Sambia und den Nachbarstaaten. Auch die Lebensumstände haben sich maßgeblich verändert: Während das HI-Virus die Sterblichkeitsrate, gerade bei Kindern, in schwindelerregende Höhe treibt, stürzen Misswirtschaft und Korruption die agrarisch und montan geprägte Wirtschaft in eine schwere Krise.

Den missionarischen Eifer und die unendliche Lebensfreude von Schwester Ansgar Eltner hat das aber nicht getrübt: Sie wird sich auch in Zukunft mit viel Hingabe dem Wohl des afrikanischen Landes und seiner Menschen widmen.

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