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Nach Ende des Streiks weiter massive Einschränkungen
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Aktualisiert vor 11 Minuten.

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Nach Ende des Streiks weiter massive Einschränkungen

NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Strenge „Oma Duck“ gehört auch dazu

09.10.2018

Abbehausen 50 Jahre liegt ihr Abschluss an der ehemaligen Volksschule Abbehausen inzwischen zurück, doch viele Erinnerungen sind noch so präsent, als sei alles erst gestern gewesen. Diesen Eindruck jedenfalls musste gewinnen, wer bei Kaiserwetter am Samstag um die Mittagszeit dem Geklöne der 19 Ehemaligen auf der Terrasse des Landhotels Butjadinger Tor in Abbehausen lauschte.

1959 waren sie eingeschult worden und hatten in den ersten beiden Jahren ihren Klassenraum in einem der beiden Schulzimmer im sogenannten „Bau 01“, der später dem Buswendeplatz weichen musste. Dann zogen sie um in den Querbau. Lehrer und Klassenlehrer hatten sie viele, erzählte Elke Paradies: Sieder, Buchholz, Hedenkamp, Schipper, Schröder, Rehwinkel. Wie sie mit Vornamen hießen? Daran könne sie sich nicht erinnern, denn „damals war es nicht so wie heute, dass die Schüler auch alle Vornamen kannten,“ sagte sie.

Eine hätten sie „Oma Duck“ genannt, weil sie immer so schräg die Treppe runterging. Sie sei äußerst streng gewesen und habe mehrfach „den Zeigestock tanzen lassen“. Und dann war da noch dieser Fachlehrer, „der immer eine so feuchte Aussprache hatte, dass wir in den ersten Reihen eigentlich einen Regenschirm gebraucht hätten“.

Prägende Erlebnisse seien später die gemeinsame Konfirmandenfahrt mit Pastor Wilke ins Blockhaus Ahlhorn und die Abschlussfahrt ins Torfhaus mit ihrem letzten Klassenlehrer, Werner Forkel, gewesen. Gemeinsam mit Forkel hatten sie damals Pilze gesammelt und damit ihr erstes Pilzgericht gekocht.

Wie viele Schüler seinerzeit eingeschult worden waren, wisse sie nicht mehr, gibt Elke Paradies zu, bei der Entlassung seien es jedenfalls 33 gewesen. In den Jahren zwischenzeitlich dazugestoßen waren eine Schülerin der damals aufgelösten Schule im Esenshammer Groden und mehrere Schüler aus Esenshamm, da es dort ja kein neuntes Schuljahr gegeben hatte.

All diese 33 ehemaligen Klassenkameraden waren von den drei Organisatorinnen des inzwischen vierten Klassentreffens, Elke Paradies, Elisabeth Warns und Elke Lippa, anschrieben worden. Briefe mit Adressen in Berlin, Düsseldorf, Oldenburg oder einem Dorf an der holländischen Grenze seien natürlich per Post verschickt worden. Briefe mit Adressaten hier in der Wesermarsch habe man aber an schönen Tagen mit dem Fahrrad höchstpersönlich ausgetragen.

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