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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Grundschule: Eine Woche lang ist für die Kinder Afrika ganz nah

24.02.2020

Abbehausen „I Saama kunye. Tiloo ye diaa“, riefen die Abbehauser Grundschüler fröhlich ihren Gästen in der Sprache der Mandinka zu. Eltern, Omas und Opas, Geschwistern und Freunde saßen im Publikum. Die Kinder trommelten, winkten, lachten und zauberten mit ihren Fingern. „I Saama kunye. Tiloo ye diaa“, hallte es lautstark zurück.

„Nun, herzlich willkommen im kleinen Afrika,“ mischte sich Schulleiter Helge Plöger ein. Herzlich willkommen auf der Abschlussparty einer kurzweiligen Projektwoche, die die 120 Kinder der Abbehauser Grundschule ins tiefe Afrika entführt hatte. Unterricht einmal ganz anders und ohne Lehrbuch, Kladde und gehobenen Zeigefinger –das kam bestens an und hatte tolle Ergebnisse zur Folge.

„TrommelApplaus“ war ebenso Titel wie Inhalt – ein Projekt mit dem Hamburger Musikpädagogen Bernhard Heitsch, finanziert vom Förderverein der Schule. Es sei eine anstrengende, aber wunderbare Woche gewesen, die allen wahnsinnig viel Spaß gemacht habe, freute sich Helge Plöger. Er sei begeistert, was die Kinder alles geschafft haben, aber er müsse auch gestehen, dass er gerade bei den Fingerübungen oft ganz schön durcheinandergekommen sei, so der Schulleiter.

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Kostüme gebastelt

Ja, diese Projektwoche hatte es in sich. An jedem Morgen trafen sich alle Schüler und Lehrer gemeinsam für eine halbe Stunde in der Aula, trommelten, sangen, bewegten sich im Rhythmus und konzentrierten sich bei ausgeklügelten Fingerübungen. Später wurden in den Klassen Kostüme gebastelt, wurden Bilder und Plakate gemalt, Leinwände bepinselt. Und es wurde intensiv über Afrika gesprochen.

Zwischendurch bat Bernhard Heitsch die einzelnen Klassen immer wieder nach unten. Die Erstklässler hatten sich verkleidet als in Goldfolie gepackte und knisternde, hellglitzernde Sterne, die Zweit-, Dritt- und Viertklässler als Vögel oder Zebras, Elefanten, Krokodile und Affen.

Im Klassenverband studierten sie Tänze und Lieder ein, sie waren Feuer und Flamme, mal wuselig und auch mal zwei, drei Minuten lang mucksmäuschenstill. Und immer wieder übten sie das rhythmische Trommeln. Jeder hatte seine eigene Trommel fest umfasst. Im Zusammenklang fühlten sich die Kinder plötzlich wie mitten im Dschungel.

Am Abschlusstag dann, nach der großen Pause, trafen sich noch einmal alle zur Generalprobe in der großen Abbehauser Sporthalle. Und schnell war die Halle auch urwaldgleich ausgeschmückt. Zaungäste bei dieser letzten Probe vor dem großen Auftritt am Nachmittag waren die Vorschulkinder aus dem benachbarten Kindergarten.

Am Nachmittag dann: Bühne frei! Die Gästeränge waren voll besetzt, auf den davor ausgelegten Matten machten es sich die Geschwisterkinder bequem. Die Show konnte beginnen: „I Saama kunye. Tiloo ye diaa.“ Vielen der Eltern war dies nicht fremd. Hatte Musikpädagoge Bernhard Heitsch sie im Namen des Fördervereins doch schon am Montag zu einem Elternabend der anderen Art eingeladen.

„Unheimlich witzig“

Auch hier nämlich wurde getrommelt, gesungen und mit den Fingern geübt. „Das war unheimlich witzig,“ sagt Dörte Kohnke. Sie ist zweite Vorsitzende des Fördervereins und auch pädagogische Mitarbeiterin in der Ganztagsbetreuung. Sie war als „gute Seele“ der Projektwoche von Anfang bis Ende mit dabei. Ein guter Grund fürs Kollegium, sich nach der Aufführung bei mit einem kleinen Präsent herzlich bei Dörte Kohnke zu bedanken.

Dazu feuerte Bernhard Heitsch die Kinder lautstark an: „Alle Affen rasen durch den Wald, trommelt die Trommeln, dass es knallt!“

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