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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Mit Raupenpower in die Kita

31.08.2019

Atens Einen wahren Bau-Marathon hat das Ehepaar Natascha und Olaf Heinrichs mit der neuen Kinderkrippe Raupe Immersatt hingelegt. Am Freitag hatten sie nun die Ziellinie erreicht, so dass pünktlich am Montag, 2. September, die ersten Krippenkinder in die neuen Räume an der Atenser Allee 1C einziehen können. Mit rund 50 Gästen feierte das Paar die offizielle Eröffnung.

Olaf Heinrichs hat den Vorsitz des eigens für die Einrichtung gegründeten Trägervereins „Weniger ist mehr“ übernommen, während Natascha Heinrichs, die zuvor als Erzieherin in der katholischen Kindertagesstätte St. Willehad tätig war, die Leitung der Krippe übernimmt. Vier weitere ausgebildete Erzieherinnen gehören von nun an zu ihrem Team, auch sie feierten am Freitag natürlich mit.

Gemeinsam haben sie die Krippe eingerichtet und gestaltet. Die Richtung des pädagogischen Konzeptes war für Natascha Heinrichs von vorn herein klar. Raupe Immersatt heißt die Krippe und spielt damit darauf an, dass Kinder heute oft so viel Spielzeug haben, dass sie gar nicht mehr wissen, womit sie spielen sollen. „Ich habe gemerkt, dass auch bei den Eltern ein Bedarf besteht, das mal runterzufahren. Die Eltern versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen“, sagte Natascha Heinrichs. „Weniger ist mehr“, sei schon immer ihr Motto gewesen, und so war auch der Name des Trägervereins schnell gefunden.

Durch dieses Prinzip sollen die Kinder ihre Kreativität wiederentdecken. Die Ausstattung im Gruppenraum und im Ruheraum der neuen Krippe beschränkt sich deshalb auf das Wesentliche. „Es wird verschiedene Kisten mit Spielsachen geben, die immer mal wieder ausgetauscht werden“, erzählte die 48-Jährige.

So wird den Kindern immer wieder etwas Neues geboten, aber nicht ständig neues Spielzeug angeschafft, erläuterte Natascha Heinrichs. Natürlich wird es auch angeleitete Spiele geben. Vor allem aber will die Erzieherin mit den Kindern viel nach draußen gehen, verriet sie. Auch in den nahegelegenen Stadtwald. Im nächsten Frühjahr sollen auch noch Spielgeräte für den Außenbereich der Krippe folgen. Aber auch die will Natascha Heinrichs sparsam verteilen.

Voll des Lobes waren sie und ihr Mann dagegen für alle Helfer, Handwerker und Unterstützer. Auch die Arbeit mit der Stadt habe sehr gut geklappt. „Ich habe beim Bau viel gelernt und so viele nette Menschen kennengelernt“, sagte sie. Das Lob konnte Bürgermeister Carsten Seyfarth nur zurück geben. „Ich ziehe den Hut davor, dass sie diesen Entschluss gefasst haben, ohne eine große Organisation dahinter. Das war ein nicht ganz einfacher Weg. Trotzdem haben sie ihren Optimismus behalten“, sagte der Bürgermeister. „Es ist ein schönes und gutes Zuhause für die Kinder geworden“, lobte er.

Eine Gruppe mit insgesamt 15 Plätzen für Kinder von 0 bis 3 Jahre bietet die Krippe. Alle Plätze sind bereits vergeben. Am Montag starten die ersten Kinder mit der Eingewöhnung.

Merle Ullrich Nordenham / Redaktion Nordenham
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