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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Ausbildung: Auf Entdeckungstour in Unternehmen

13.05.2017

Nordenham Direkt vor Ort in einen Beruf hineinschnuppern und Betriebe kennenlernen, das können Jugendliche an den Infotagen Betrieb und Beruf. Die Infotage, die am Freitag gestartet sind, werden von der Wirtschaftsförderung der Stadt Nordenham koordiniert. An diesem Samstag, 13. und am Freitag, 19. Mai, sind Nordenhamer Schüler noch einmal in Unternehmen unterwegs.

Insgesamt 21 Betriebe haben sich in diesem Jahr bereiterklärt, den Jugendlichen einen Einblick zu gewähren. Die Aktion richtet sich an die Jahrgangsstufen 9 und 11 der Haupt-, Real- und Oberschulen und des Gymnasiums, sagt Christine Völker von der städtischen Wirtschaftsförderung.

Der Vorteil dieser Aktion gegenüber einer Berufsmesse mit Infoständen ist, dass die Betriebe sich direkt und ganz individuell vorstellen können, sagt sie. „Zu einer Messe können die Betriebe nur einen begrenzten Teil mitnehmen und nicht die ganze Arbeitshalle. Kommen die Jugendlichen in den Betrieb, können sie einen Eindruck vom Arbeitsumfeld bekommen“, sagt sie.

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Oft stellen sogar aktuelle Auszubildende der Betriebe ihre Arbeit vor, weiß sie. Die Teilnehmer bekommen komprimiert in rund eineinhalb Stunden Informationen über einen Beruf. Sie können an verschiedenen Angeboten teilnehmen, so dass sie gleich mehrere Berufe kennelernen.

Einen weiteren Vorteil sieht Christine Völker darin, dass bei den Terminen auch die Eltern dabei sein können. „Die Eltern bilden einen ganz wichtigen Anteil an der Berufsorientierung“, weiß sie. Oft wird am Mittagstisch darüber geredet, welche Betriebe es in der Umgebung gibt. Oder es war gerade ein Handwerker im Haus, der einen „neuen“ Beruf ins Bewusstsein rückt. Wenn auch die Eltern einen Einblick in den Beruf bekommen, können sie und die Jugendlichen zu Hause auf einer ganz anderen Ebene darüber sprechen, sagt Christine Völker.

Über 300 Termine wurden in diesem Jahr vereinbart. Rund 200 begleitende Eltern nehmen ebenfalls teil. Mit dieser Resonanz ist Christine Völker zufrieden. In den vergangenen fünf Jahren haben sich immer rund 20 Betriebe beteiligt, weiß sie. Auch wenn sie sich mehr Handwerksbetriebe und Betriebe aus dem Einzelhandel wünschen würde. Bei den Schülern sei die Resonanz auch sehr gut, sagt sie. „Wir haben eine gute Zusammenarbeit mit allen Schulen“, freut sich Christine Völker.

Aus einigen Besuchen der Infotage sind sogar schon Ausbildungsverhältnisse entstanden, weiß sie. „Natürlich melden sich die Betriebe und Schüler anschließend nicht zurück, um zu erzählen, was daraus geworden ist, aber durch Zufall habe ich schon von einigen erfahren“, freut sie sich. Die ersten Veranstaltungen fanden am Freitag statt. Sechs junge Frauen und ihre Eltern Eltern waren zum Beispiel bei der Firma K. W. Siefken Garten- und Landschaftsbau zu Gast. Die 15-jährige Nadja Schmitz hatte noch keine Vorstellung vom Berufsfeld Garten- und Landschaftsbau und nutzte den Termin, um erste Informationen zu sammeln.

Die ebenfalls 15-jährige Neele Hauken hat durch ihre Meerschweinchen ihr Interesse an Pflanzen entdeckt. „Ich gehe oft los und suche Kräuter für die Meerschweinchen. Damit kenne ich mich ganz gut aus“, sagte sie. Sie nutzte gleich die Gelegenheit, einmal mit dem Radlader der Firma eine Runde über den Hof zu drehen.

Diplom-Ingenieur Stephan Deberding erläuterte die Ausbildung, die in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre dauert. Mit Abitur ist es möglich, die Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. Außerdem bietet das Unternehmen ein Duales Studium mit Bachelor-Abschluss an, und weitere Ausbildungen und Qualifizierungen. „Im Handwerk herrscht ein Fachkräftemangel. Dem kann man am besten entgegenwirken, in dem man durch die Ausbildung selbst Fachkräfte generiert“, sagte Stephan Deberding der NWZ.

Die Infotage Betrieb und Beruf seien eine schöne Maßnahme der Stadt, die sie, als ortsansässiges Unternehmen gerne unterstützen wollen, sagte Deberding.

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Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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