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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Bedürftige Kinder im Schulalltag begleiten

15.07.2013

Brake „Ihr habt alle bestanden.“ Mit diesen Worten überreichte Doris Meyer, Abteilungsleiterin bei der Kreisvolkshochschule (KVHS), 17 Frauen ihr Zertifikat. Sie alle haben ihre Qualifizierung zur Schulbegleiterin absolviert. Im Auftrag des Landkreises Wesermarsch übernahm die KVHS diese Ausbildung.

Gisela Verbeek aus Berne hat teilgenommen, weil sie sich gerne mit Kindern beschäftigt und Erfahrungen aus Seniorenbetreuung mitbringt. „Ich möchte dazu beitragen, Vorurteile gegenüber behinderten Kindern abzubauen und ihnen neue Möglichkeiten des Lernens zu ermöglichen“, sagt Gabriele Schwarze-Best, die um die Wichtigkeit der Betreuung weiß.

Die Aufgabe der Schulbegleiterinnen ist die Betreuung von Schülern, die körperliche und/oder geistige Einschränkungen im schulischen Alltag haben. Die Unterstützung ist individuell abhängig. So werden die Schüler im Unterricht aber auch bei Klassenfahrten und Schulausflügen begleitet.

Den Unterricht übernahmen die Dozentinnen Luisa Gialletto und Frauke Loh in Zusammenarbeit mit dem Autismus-Therapie-Zentrum Oldenburg und dem DRK. In 112 Unterrichtsstunden wurden pädagogisches Basiswissen, Formen der Behinderung, Umsetzung der Inklusion in der Schule, Basiswissen Autismus und Grundlagen der Pflege vermittelt. Zudem absolvierten die 17 Frauen einen Erste-Hilfe-Kursus. Daneben zählten auch der Umgang mit Konfliktsituationen und die Kooperation mit Lehrkräften und Erziehungsberechtigten zu den Lerninhalten. Im Praxisteil hospitierten die Lernenden an Grundschulen.

Die UN-Behindertenrechtskonvention und die Schulgesetz-Novelle sind die Grundlagen der integrativen Beschulung behinderter Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf. Ab August können Eltern wählen, ob ihr Kind mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll. Geplant ist, dass alle Schulen „inklusive“ werden und die Inklusion von der ersten bis zur fünften Klasse beginnt.

Durch diese Möglichkeit wird der Bedarf am Einsatz von Schulbegleitern steigen. Die KVHS hat per Vertrag die Aufgabe übernommen, geeignete Personen auszuwählen, sie auszubilden, die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu koordinieren sowie entsprechende Schulbegleiter den Schüler zuzuordnen.

Anträge auf eine Kostenübernahme für eine Schulbegleitung unterstützungsbedürftiger Kinder können Eltern bei Sandra Henzel (Telefon   04401/927312) oder sandra.henzel@lkbra.de beim Landkreis stellen.

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