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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Gymnasium: Bewusstsein spielerisch wecken

07.05.2011

LEMWERDER Welche Alternativen zur Kernenergie gibt es eigentlich? Viele, wenn man sich in den Klassenräumen des Gymnasiums Lemwerder umschaut. Dort fand jetzt nämlich ein Umweltschutz- und Energieprojekttag statt, bei dem solche und andere Fragen beantwortet wurden.

Im Naturwissenschaftsraum und der Terrasse davor haben die Schüler eine Reihe von anschaulichen Projekten zur Energiegewinnung erarbeitet. „Sechs Stunden haben wir gebraucht, bis die Solarzellen fertig auf den Schiffen montiert waren“, sagt der 13-jährige Alexander Wiechmann nicht ohne Stolz.

In einem Planschbecken lassen er und seine Mitschüler die solarbetriebenen Schiffchen aus Styropor über das Wasser gleiten. Im Hintergrund hört man Musik spielen und die kommt – natürlich – aus einem Radio, dass mit Solarzellen betrieben wird. Und falls die Sonne dann doch mal ausbleiben sollte, kann man sich im Klassenraum erklären lassen, wie etwa Windkraft in Energie umgewandelt wird.

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„Das ist für die Schüler schon toll. Da es den klassischen Werken-Unterricht nicht mehr gibt, haben sie hier die Möglichkeit, ausgiebig zu basteln und Sachen auszuprobieren“, findet Physiklehrer Heiko Gawronski.

Insgesamt 18 Projekte haben die 331 Schüler erarbeitet. „Vieles wurde von den siebten und achten Klassen in Zusammenarbeit mit dem EWE-Infomobil, das seit einigen Tagen an der Schule gastiert, erarbeitet. Wir wollten aber auch die anderen Schüler beteiligen und haben sie im Unterricht Projekte erarbeiten lassen“, erklärt Schulleiterin Marianne Weigel.

In einem anderen Raum werden Umweltspiele gespielt und selbst gemalte Schilder präsentiert, die vor unnötiger Wasser- oder Energieverschwendung warnen. Mariella Mandorino (11) hat ein Umweltmemory in deutscher und englischer Sprache miterarbeitet. „Das ist spannend und man lernt neue Begriffe“.

Reges Gedränge herrscht im Pausenraum. Dort gibt es leckere Erdbeer-Shakes. „Für 10 000 Erdbeerjoghurts werden 3,7 Tonnen CO ausgestoßen“, erklärt Dennis Gnauk-Baumann (15). Daher solle man besser auf lokale Produkte zurückgreifen.

Vorträge von Schülern zur Kernenergienutzung, eine Werkstatt in der aus Müll Kunst, unter anderem ein riesiges „Müllmonster“ entstehen und weitere Projekte, runden das Angebot ab.

„Ich finde gut, dass bei den Kindern heute ja schon in der Grundschule ein Umweltbewusstsein geweckt wird“, meint die Mutter eines der Kinder, Annegret Blankemeyer. „Und dies hier ist eine Fortsetzung dessen auf höherem Niveau.“

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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