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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

„Attraktive Alternative zum Studium“

19.04.2018

Brake Einigkeit herrscht zwischen der stellvertretenden Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Wesermarsch, Stefanie Seyfarth, und dem Verantwortlichen für die Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium Brake, Peter van Mark, dass das Handwerk sinnvolle und attraktive Alternativen zu einem Studium für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums bietet.

Zukunftstag

Daher werben beide bei den Betrieben der Region für den Zukunftstag am 26. April, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge fünf bis zehn erste Einblicke in verschiedene Berufe erhalten sollen, um unter anderem das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Mädchen haben so die Möglichkeit, „typische Männerberufe“ in Technik und Naturwissenschaft kennenzulernen, Jungen sollen die eher „typischen Frauenberufe“ beispielsweise in Pflege und Erziehung entdecken.

Die Kreishandwerkerschaft Wesermarsch wird ihre Mitgliedsbetriebe auch in diesem Jahr auf den ehemals Girls- und Boysday genannten Zukunftstag hinweisen. Erfahrungsgemäß sind die Handwerksbetriebe in der Wesermarsch gerne bereit, Praktikantinnen und Praktikanten an diesem Tag in ihr jeweiliges Gewerk „hineinschnuppern“ zu lassen.

Betriebspraktikum

Ebenso soll die Aktion daran erinnern, dass vom 15. bis zum 26. Oktober der 11. Jahrgang des Gymnasiums Brake das Betriebspraktikum vornehmen wird. Das Betriebspraktikum dient der Erkundung von Berufsbildern, der kritischen Reflexion der eigenen Berufswahlvorstellungen sowie einer Analyse der eigenen Interessen und Fähigkeiten. Zudem gilt es, sowohl Inhalte des Politik-Wirtschafts-lehreunterrichtes als auch anderer Unterrichtsfächer zu vertiefen sowie Aspekte des sozialen und wirtschaftlichen Wandels zu reflektieren. „Für alle Betriebe der Region bietet sich hier die Gelegenheit, jungen Menschen aufzuzeigen, welche Chancen die Wesermarsch für einzelne Berufe, Gewerke sowie Geschäfts- und Produktionsbereiche bietet“, so der für die Organisation zuständige Lehrer Peter van Mark. Stefanie Seyfarth ergänzt, dass insbesondere im Handwerk jungen Meisterinnen und Meistern alle Türen offen stehen: sei es als zukünftige Unternehmensgründer, als Übernehmer schon bestehender Betriebe oder als leitende Angestellte und Projektplaner.

In den vergangenen Jahren war die Bandbreite der Praktikumsbetriebe sehr groß, sie reichte von alteingesessenen Handwerksbetrieben, Dienstleistungs- und Transportunternehmen sowie sozialen Betreuungseinrichtungen bis hin zu modernsten Forschungsunternehmen. Da die Ableistung eines Betriebspraktikums künftig für alle Schüler des 11. Jahrganges verpflichtend sein wird, spricht das Gymnasium Brake den Betrieben und Firmen der Region seinen Dank für deren Mitwirkung aus und hofft auch in Zukunft auf eine Fortsetzung dieser erfolgreichen Kooperation.

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