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NWZonline.de Region Wesermarsch Bildung

Grundschule Harrien soll umziehen

23.11.2017

Brake Die Stadt Brake prüft den Umzug der Grundschule Harrien in einen Neubau an der Ladestraße. Die Eichendorffschule bleibt hingegen an der Georgstraße. Einstimmig (bei Enthaltung der Grünen) hat sich der Ausschuss für Schule, Jugend und Kindertagesstätten am Dienstagabend dafür ausgesprochen, der Konzeption der Verwaltung zur Grundschulentwicklung zu folgen. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat am 12. Dezember.

Nicht mehrheitsfähig war der Antrag der Grünen, beide Schulen unter einem Dach an der Ladestraße neu zu errichten – bei Beibehaltung der Eigenständigkeit der Eichendorffschule.

Reiner Gollenstede (WGB) hielt mit Blick auf sinkende Schülerzahlen an der Golz-warder Grundschule den gemeinsam mit der FDP gestellten Antrag aufrecht, zu prüfen, ob zwei Schulen unter einem Dach in Golzwarden denkbar wären. Er verwies darauf, dass von den Zahlen her auch die Grundschule Golzwarden mittelfristig im Bestand „stark gefährdet“ sei.

Bürgermeister Michael Kurz (SPD) machte keinen Hehl daraus, dass er es „gerne gesehen hätte, wenn wir eine einheitliche Schule hinbekommen hätten“. Er betonte, dass mit dem Votum noch keine Entscheidung für einen Neubau erteilt werde: „Sie geben uns einen Prüfauftrag zur Entwicklung eines zweizügigen Neubaus an der Ladestraße für die Grundschule Harrien und ein entsprechendes Finanzierungskonzept. Nicht mehr und nicht weniger wollen wir vom Rat.“

„Wir müssen akzeptieren, dass wir es nicht geschafft haben, die Eltern von unserem in der Politik präferierten Konzept zu überzeugen“, bedauerte Marcel Schmikale (SPD). „Jetzt gehen wir den ersten Schritt mit dem Neubau an der Ladestraße. Was wir mit der Eichendorffschule und Golzwarden machen, muss in einem zweiten folgen.“

Grundlage der städtischen Planung sei, so Fachbereichsleiter Uwe Schubert, vor allem der dringende Handlungsbedarf an der Grundschule Harrien. Hier fehlt es an Platz und die Bausubstanz ist marode. Er wies darauf hin, dass eine Auflösung von Bekenntnisschulen und damit ein Zusammenschluss beider Schulen nicht ohne Zustimmung der Eltern der katholischen Bekenntnisschule Eichendorfschule möglich sei. Nach Gesprächen mit den Eltern müsse davon ausgegangen werden, dass ein solches Votum nicht erfolge, so Schubert.

Dass der Standort Golzwarden für die katholische Kirche keine Alternative sei, gehe aus deren Stellungnahme hervor. Was die Schülerzahlen in Golzwarden angehe, sehe die Stadt „nicht unerhebliches Entwicklungspotenzial“.

Hans-Dieter Beck (CDU) warf der Stadtverwaltung „eine völlig falsche Einschätzung der Situation“ vor. Er kritisierte zudem die von Schubert vorgelegten Zahlen: „Aus den Golzwarder Zahlen muss man die der katholischen Schüler raus rechnen.“ Die Zahlen müssten „schon stimmen“, wenn sie der Politik als Entscheidungsgrundlage dienen sollen.

WGB-Ratsherr Gollenstede interessierte zudem, welche Belastung auf die Stadt zukommt, wenn bei Schülerzahlen für vier Schulen weiter fünf Standorte betrieben werden. Die Finanzen sprach auch Hans-Otto Meyer-Ott (Grüne) an: Er verwies darauf, dass ein Umzug beider Schulen unter einem Dach an die Ladestraße (rund 4,8 Millionen Euro) nicht unbedingt viel teurer sein müsse als nur ein Neubau der Grundschule Harrien (3,8 Millionen Euro) plus eine Sanierung der Eichendorffschule (810 000 Euro).

Claus Plachetka (CDU) war sich allerdings sicher, dass man „den Neubau deutlich günstiger hinkriegt. Und dann sieht die Differenz schon etwas anders aus.“ Sein Fraktionskollege Daniel Stellmann mahnte, sich jetzt erstmal auf die Grundschule Harrien zu konzentrieren. Die Basis der Informationen sei nur ausreichend für diese Entscheidung. In Sachen Eichendorffschule habe es ein „Kommunikationsproblem“ gegeben.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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